Maziad Aloush fährt regelmäßig Zug: Kurioses aus öffentlichen Verkehrsmitteln

MARL An vier Tagen in der Woche fährt Maziad Aloush (32) von Marl-Hamm aus mit dem Zug zum Deutschunterricht nach Bochum. Wie viele Berufspendler erfährt der junge Mann aus Syrien, der als Flüchtling nach Marl kam, dass der öffentliche Personennahverkehr seine Tücken hat. In seinem aktuellen Blog berichtet er darüber:

Das System der öffentlichen Verkehrsmittel in Deutschland ist verglichen mit anderen Ländern sehr modern und praktisch. Aber die meisten Deutschen bevorzugen es, mit dem eigenen Auto statt mit öffentlichen Verkehrsmitteln überall hinzufahren, im letzten Jahr vielleicht besonders wegen der niedrigen Benzinpreise.

Viele Menschen, die Bahn und Bus benutzen sind Studenten. Ich sehe immer viele Leute im Bahnhof rennen, um so schnell wie möglich den Anschlusszug zu erreichen. Das passiert täglich. Jeder hier hat eine Schule, einen Arbeitsplatz oder eine Universität, wo er jeden Tag hin muss. Es ist also ein Problem, wenn dein Zug zehn Minuten oder mehr zu spät kommt.

An diesen Tag kam unser Zug regelmäßig zwischen acht und zehn Minuten zu spät. Letzten Donnerstag waren es 40 Minuten Verspätung. Aber das Gute an der Sache war, dass wir nachmittags auf dem Weg nach Hause waren.

Das zweite Problem mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist: In jedem Zug gibt es Leute, die zwei Sitzplätze brauchen – einen für sich selbst und einen für ihre Tasche! Sogar wenn viele Menschen an Bord des Zuges sind, die stehen müssen!

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