Nach Köln: Kriminelle sind Kriminelle - und nicht unbedingt Flüchtlinge

Köln... Diese Nacht muss eine besondere sein, weil Neujahr gefeiert wird. Aber sie war auf eine andere Weise besonders. Es war die Nacht, die den Standpunkt vieler Deutscher gegenüber Flüchtlingen verändert hat.

  • Kölner Hauptbahnhof

    Reisende am abendlich beleuchteten Hauptbahnhof in Köln. / Travelers in front of the Cologne main station. Foto: Thilo Schmülgen/Archiv

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Die meisten Deutschen sehen nun alle Flüchtlinge als Kriminelle und Barbaren an. Ja, ich weiß und jeder andere weiß, dass diejenigen, die dieses tierische Verhalten an den Tag gelegt haben, kriminell und barbarisch sind. Sie haben sich von Instinkten leiten lassen und müssen hart bestraft werden. Deutschland wird in diesen Fällen auf der Grundlage seiner Gesetze das Beste tun.

Wenn diese Kriminellen zu einem bestimmten Land gehören, heißt das nicht, dass sie die Gesellschaft dieses Landes repräsentieren, sie stehen nur für sich selbst.

Was geschah, gab denen eine Gelegenheit, ihre Ablehnung auszudrücken, die schon feindselig gegen alles Fremde eingestellt waren. Aber lasst uns die Dinge und die Personen beim Namen nennen: Der Kriminelle ist ein Krimineller und muss seine Strafe bekommen. Ein solcher Vorfall wirkt sich nachteilig auf alle Flüchtlinge aus, die vor Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Tod und Vertreibung geflohen sind. Sie sind friedliche Menschen, die kamen, um in Frieden zu leben, und nicht, um zu sabotieren und zu drangsalieren.

Die beste Beschreibung für jene Kriminellen ist, dass sie Verrückte sind, ihre Instinkte trieben sie wie Tiere.


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  • Erstellt:
    15. Januar 2016, 15:40 Uhr
    Aktualisiert:
    15. Januar 2016, 15:48 Uhr