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Annika hasst Plastiktüten: Fünf Minuten im Supermarkt, 400 Jahre im Meer

Ein Eintrag von Annika Kramer

Marl Eine Plastiktüte ist leicht zu haben, ein paar Cent und sie gehört Dir. Den Weg bis zu Dir nach hause hält sie mühevoll die Last Deiner gekauften Lebensmittel aus. Wenn Du sie dann zuhause in den Müll schmeißt, ist sie erleichtert, denn von nun an wird sie ein entspanntes Leben führen, ganze 400 Jahre lang.

Und was tut sie die meiste Zeit? Abhängen, rumschwimmen und zwar im Meer. Und weil es dort ab und an ein bisschen langweilig wird, vergiftet, stranguliert oder erstickt sie gern mal die Meeresbewohner. Was für ein Spaß! Die Plastiktüte als Superschurke. Aber wie kann man sich und die Welt vor ihr schützen?

Ein einfaches Gedankenexperiment: Du hast vor, einkaufen zu gehen. Also schreibst Du eine Liste und packst dein Portemonnaie ein, denn "ohne Moos nichts los". Was nimmst Du noch mit? Richtig! Einen Einkaufskorb oder Taschen, um Deinen Einkauf zu transportieren. Denn wenn Du einkaufen gehst, dann bedeutet das, dass Du ohne Lebensmittel zum Supermarkt gehst und mit ihnen wieder nach hause.

Wenn Ihr jetzt denkt: "Das ist doch logisch!", na dann schaut Euch die Leute im Supermarkt mal ganz genau an. Viele haben nämlich keine Taschen dabei. Die stehen an der Kasse und kaufen sich dann eine Plastiktüte. Hallo?! Totale Überraschung, dass man in den Supermarkt geht und dort tatsächlich etwas kauft! Man ist ja nicht genau deswegen dort hingegangen, wie konnte man ahnen, dass es sinnvoll ist, eine Tasche mitzunehmen?
Leute, es kann doch wirklich nicht so schwer sein, das Gehirn einzuschalten!
 
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Annika Kramer
Annika Kramer
Redaktion Scenario

ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    28. Januar 2016, 15:41 Uhr
    Aktualisiert:
    28. Januar 2016, 15:44 Uhr