Blog: Unter uns

Karos Wetterrede: Wo sind die Jahreszeiten hin?

Ein Eintrag von Karo Jankowski

Recklinghausen Fernab von der ganzen Flüchtlings-Politik-Diskussion, die ja gerade auf Hochtouren läuft, bin ich eigentlich doch ein Freund von Deutschland. Ich mag die Geschichte, ich mag den Ruhrpott, die meisten anderen Städte, die Nord- und Ostsee und die großen Wälder. Ich mag die Natur und die Tiere und bin unheimlich froh darüber, dass Deutschland nicht Australien ist und keine wagenradgroßen Spinnen an meiner Wand wohnen. Was ich nicht mag, ist das Klima.

Man verstehe mich nicht falsch, ich möchte keine 365 Tage lang kalifornisches Goldwetter haben. Ich vermisse allerdings die Jahreszeiten. Dafür kann Deutschland vermutlich weniger als die Weltbevölkerung, die den Klimawandel anheizt, aber dennoch, ich habe weder etwas gegen Schnee, Regen oder Hitze, ich habe aber etwas gegen Planlosigkeit.

Ich bin ein Gewohnheitstier und ich finde es schön, wenn ein Jahr seine Ordnung hat. Ich möchte im Frühling Blümchen und Bienchen sehen und ich möchte im Herbst bunte Blätter und ein bisschen Regen und Wind. Schnee muss zwar nicht unbedingt sein, aber weil ich Weihnachten so gern habe und hoffnungslos romantische Wettervorstellungen habe, wie es scheint, soll es aus Prinzip gefälligst auch schneien. Und, weil ich ja Deutsche bin und Klischeedenken gar nicht mal so enorm falsch finde, soll dies auch als Beschwerdebrief an den Deutschen Wetterdienst gesehen werden. Oder an Angela Merkel, bei ihr beschwert sich ja sonst niemand für Dinge, die sie nicht unbedingt ändern kann. (Shitstorm in... 3.... 2.... 1....)
 
 
 
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Caro Jankowski
Karo Jankowski
Redaktion Scenario

ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    13. Januar 2016, 16:05 Uhr
    Aktualisiert:
    14. Januar 2016, 15:48 Uhr