Blog: Unter uns

Marketing-Strategien: Unnützes Zeug kaufen

Ein Eintrag von Ellen Jost

Im Supermarkt gibt es jetzt Zahnpasta mit Bacon-Geschmack? Ab in den Einkaufskorb! Dazu darf sich das tragbare Mücken-Abwehrgerät, dass man an den Gürtel hängt, gesellen. Sicher könnte argumentiert werden, dass all diese Produkte lebensnotwendig sind und wir diese kaufen, weil wir sie brauchen. Doch benötigen wir tatsächlich all den Kram, den wir tagtäglich in der Stadt oder Online shoppen?

Die Antwort ist nein. Frei sind wir beim Kauf nie. Vielleicht erinnert der Einkaufswagen deshalb an einen Käfig, aber ich merke, ich schweife ab. Wie ich darauf komme, dass wir unter ständiger Beeinflussung shoppen gehen?
Der Grund liegt in meiner Hausarbeit, die ich in zwei Tages-und Nachtschichten, unterstützt durch ein 30 Literfass Kaffee vorhin abgeben durfte. Inhalt der Seminararbeit „Marketing“. Staub und die Wüste Gobi sind hinsichtlich Trockenheitsfaktor im Gegenzug zu diesem Thema fast schon als feucht zu charakterisieren. Doch was sollte ich tun? Ich kämpfte mich durch und bin jetzt um die Erkenntnis schlauer, dass in der Marketingabteilung von Unternehmen Mitarbeiter sitzen, die unsere Bedürfnisse analysieren und Produkte und alle anderen Unternehmensaktivitäten so gestalten, dass wir der Meinung sind, wir haben von diesem Produkt einen Nutzen. Selbst wenn es sich dabei um ein Toaster, der personalisierte Brotscheiben röstet oder ein Kissen, mit integrierte Fernbedienung handelt.
 
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Ellen Jost
Ellen Jost
Redaktion Datteln / Scenario

ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    7. September 2017, 16:16 Uhr
    Aktualisiert:
    7. September 2017, 16:19 Uhr