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Movember-Aktion: Bart wachsen lassen im November

Ein Eintrag von Ellen Jost

Gestern sagte ein guter Freund freudestrahlend und mit glatt rasiertem Gesicht zu mir: „Der Movember hat begonnen!“ Ja, Ihr lest richtig. Auch ich wunderte mich über seinen Versprecher, schließlich heißt es ja November. Außerdem war ich verwirrt wegen des fehlenden Vollbarts, den er normalerweise mit Stolz trägt.

Vielleicht war die nicht vorhandene Gesichtbehaarung die Ursache dafür, dass er die Buchstaben N und M vertauscht hatte. Doch ich irrte mich. Zügig erkläre mir mein bartloser Kumpel, dass im elften Monat des Jahres die weltweite Schnurrbart-Aktion stattfindet. Für den guten Zweck würde man sich Anfang November hierfür zunächst kahl rasieren und dann 30 Tage lang seinen Oberlippenbart züchten. Den Wachstumsprozess dürfte man dann selbstredend mit Selfies vom wachsenden Schnäuzer im Internet dokumentieren. Währenddessen sollte man aber auch fleißig an die "Movember-Foundation" spenden. Die Organisation setzt sich für das Bewusstsein für Männergesundheit ein und macht aufmerksam auf Krankheiten wie Prostata- und Hodenkrebs.
Aber auch das seelische Wohlbefinden der Männer steht im Fokus der Aktion. Dieses ist mir natürlich auch sehr wichtig, was wäre Frau schließlich ohne Mann? Also war ich gleich begeistert von der Aktion und bereit dazu, mir als Frau im Gegenzug auch so einen tollen Schnäuzer wachsen zu lassen. Ich warte nun seit zwei Tagen auf ein Ergebnis. Aber es tut sich einfach nichts. Vielleicht überlasse ich das Bart-wachsen-lassen lieber dem männlichen Geschlecht. Schließlich macht doch der Bart den Mann erst zu einem richtigen Mann.
 
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Ellen Jost
Ellen Jost
Redaktion Datteln / Scenario

ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    3. November 2015, 12:09 Uhr
    Aktualisiert:
    3. November 2015, 13:20 Uhr