Blog: Unter uns

Schlaf schön, Ellen: Gestörte Nachtruhe

Ein Eintrag von Ellen Jost

Licht an, Licht aus. Fenster auf, Rollo runter. Das Hörbuch laufen lassen oder doch lieber den TV an? Nein, ich brauche Totenstille zum Einschlafen.

Wer nicht alleine schläft, hat es nicht einfach. Da treffen am Abend, wenn die Nachtruhe mit dem Sandmann am Nachttisch Platz nimmt, oft Welten aufeinander. Im Schlaf zählt nur das eigene Ich. Bedürfnisse zurückschrauben funktioniert gewiss eine Zeit, um die Nähe des Partners genießen zu können. Irgendwann jedoch wird der Schlaf zum kostbaren Eigentum. Der Wunsch nach frischer Luft oder eben wärmender Heizungshitze kommt auf. Das Verlangen, dem Geplapper des Autoren von Band oder der Stille zu lauschen, wenn keine Maus einen Mucks macht, wird stärker. Die Bedürfnisse zum Einschlafen kollidieren und zurück bleiben zwei Schlafmützen, die zwar nebeneinander, aber hellwach im Bett liegen.
Raus aus den Federn und ins Einzelbett - oder hinein ins schlaflose Vergnügen zu zweit? Es bleibt eine schwere Frage.
 
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Ellen Jost
Ellen Jost
Redaktion Datteln / Scenario

ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    24. Mai 2019, 14:24 Uhr
    Aktualisiert:
    24. Mai 2019, 14:27 Uhr