Poppiger Partyspaß: Piñata selbst gemacht

Mit verbundenen Augen und leichtem Schwindel zum Süßigkeitenglück - Piñatas sind der Renner auf Geburtstagsfeiern in Südamerika. Jetzt schwappt der Trend auch zu uns nach Deutschland. Elena zeigt, wie Ihr die Tüten-Wunder bastelt.

« »
1 von 7
  • Piñata

    So sieht die Eiscreme-Variante einer Piñata aus! Drin sind aber keine Eissorten versteckt, sondern etwas weniger schmilzende Süßigkeiten. Foto: Elena Wüllner

  • Piñata Schritt 1

    Für eine „Eiscreme-Piñata“ mit Erdbeerflavour braucht Ihr: 1 x Ballon, 1 x große Pappe, 3 x Krepp-Papier: rosa, pink, gold, rotes, stabiles Band, Konfetti, reichlich Süßkram, Gaffer-Tape (festes Klebeband), Zeitungspapier, Kleister, Holzleim, Pinsel, Schere, Cutter-Messer, große Nadel. So geht’s: Die Pappe zu einer Tüte rollen, die überlappenden Stellen mit Gaffer-Tape zukleben und oben eine gerade Kante schneiden. Danach wird der aufgeblasene Ballon in die Tüte gesteckt und mit Tape fixiert. Foto: Elena Wüllner

  • Piñata - Schritt 2

    Dafür braucht Ihr Geduld: Zeitung in kleine Stücke reißen. Die Schnipsel werden mithilfe des Pinsels mit Kleister beschmiert und auf den Ballon gelegt. Eine weitere Schicht Kleister kommt über den Schnipsel. Alle Zeitungsstücke sollten überlappen. Auch an der Kante, wo sich Ballon und Pappe treffen, muss überklebt werden. Damit die Konstruktion stabil ist, sollten ca. fünf Zeitungspapier-Schichten übereinander liegen. Nach der Hälfte an Schichten das Pappmaché trocknen lassen. Tipp: Ein Ventilator beschleunigt diesen Vorgang. Foto: Elena Wüllner

  • Piñata - Schritt 3

    Für das Hörnchen schneidet Ihr das goldfarbene Krepp-Papier in lange Bahnen. Der leichteste Start ist an der Spitze. Haushaltsleim wird auf das Papp-Hörnchen geschmiert und die Krepp-Bahn wird um die Tüte gewickelt. Foto: Elena Wüllner

  • Piñata - Schritt 4

    Das rosa- und pinkfarbene Krepp-Papier wird in Bahnen geschnitten und eingeschnitten. Dabei aber nicht die Bahn durchschneiden! Mit Haushaltsleim wird abwechselnd eine rosa- und dann eine pinkfarbene Bahn festgeklebt. Dabei fangt Ihr von unten an und arbeitet Euch bis zur Spitze hoch. Jetzt sollte Eure Konstruktion erst mal trocknen. Foto: Elena Wüllner

  • Piñata - Schritt 5

    Um die Piñata aufhängen zu können, kommt jetzt das Band zum Einsatz. Mit der langen (am besten gebogenen) Nadel werden zwei Löcher in die Eiskugel gestochen. Keine Sorge: Der Ballon platzt, die Piñata bleibt trotzdem heil. Das Band wird durchgefädelt und in gewünschter Länge zugeknotet. Foto: Elena Wüllner

  • Piñata - Schritt 6

    In das Hörnchen wird mit dem Cutter-Messer eine Klappe geschnitten um die Piñata befüllen zu können. Da die Tüte gebogen ist, muss die Klappe seitlich geöffnet werden, sonst verliert das Hörnchen seine Form. Süßigkeiten und reichlich Konfetti für einen unvergesslichen Auftritt kommen in die Tüte. In die Klappe und in das Hörnchen wird jeweils ein Loch gestochen, um die Piñata mit einem Band wieder zu schließen. So kann der Beschenkte auch an die Süßigkeiten, ohne die Piñata zu zerstören... Foto: Elena Wüllner

„Dale, dale, dale!“ – Schlag sie, schlag sie, schlag sie! So beginnt das spanische Kinderlied, das anlässlich einer Piñata-Zerstörung gesungen wird. „Piñata“ bedeutet auf Spanisch so viel wie „Tontopf“ oder „Kochtopf“. Im 14. Jahrhundert bestand dieser „Überraschungstopf“ noch aus Ton, war gefüllt mit Früchten und hatte religiöse Hintergründe. Im 21. Jahrhundert kennen wir die Piñata als eine „Bombe“ aus Pappmaché, umwickelt mit Krepp-Papier und mit reichlich Süßigkeiten aus dem Supermarkt gefüllt. Diese Piñata kann in jeder möglichen Form und Größe im Spielzeugladen anlässlich eines Geburtstags gekauft werden.
Viel günstiger wird sie aber, wenn Ihr sie selber bastelt. Scenario-Jugendredakteurin Elena zeigt Euch die Variante „Erdbeer-Eis im Hörnchen“.
Bei einer Party diese Piñata in den Baum zu hängen und das Geburtstagskind mit verbundenen Augen und einem Stock in der Hand losgehen lassen, ist für alle Beteiligten ein heilloser Spaß. Versprochen!


AUTOR
Elena Wüllner
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    2. Oktober 2015, 15:25 Uhr
    Aktualisiert:
    6. Oktober 2015, 07:30 Uhr
THEMEN