Gerhard Richter macht nicht viel Aufhebens um seinen 80. Geburtstag. Foto: Oliver Berg/Archiv
Der Künstler, der als öffentlichkeitsscheu gilt, habe seinen Geburtstag nur im privaten Kreis mit der Familie feiern wollen, hieß es beim Museum. Zu dem Kurzbesuch in der Galerie sei er allerdings allein gekommen.
Die Gratulanten ließen sich davon nicht abhalten. Außenminister Guido Westerwelle würdigte Richter als einen der «wichtigsten deutschen Künstler der Gegenwart». Bundestagspräsident Norbert Lammert sagte, Richters Lebensleistung werde weltweit anerkannt.
Auch die Japan Art Association, die den Maler 1997 mit dem Praemium Imperiale ausgezeichnet hatte, gratulierte. Mit der Vergabe des weltweit höchst dotierten Kunstpreises an ihn habe man sein «einzigartiges Lebenswerk» und die weltweite gesellschaftliche Bedeutung seiner Kunstwerke geehrt.
Richter, der in Dresden geboren wurde und in Köln lebt, wird in internationalen Rankings seit vielen Jahren als einer der international einflussreichsten Künstler eingestuft. Bei der großen Retrospektive in Berlin unter dem Titel «Gerhard Richter: Panorama» werden rund 150 Werke aus allen Schaffensperioden gezeigt.





