Uwe Ochsenknecht: Klare Grenzen sind für Kinder wichtig

Köln (dpa) Von übertriebener Strenge hält der Schauspieler nichts, aber in der Erziehung sollte man den Kindern Regeln vorgeben.

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    Uwe Ochsenknecht: Kinder brauchen Regeln, damit sie sich in der Welt orientieren können. Foto: Ursula Düren/Archiv

Schauspieler Uwe Ochsenknecht (62) erzieht seine Kinder mit «liebevoller Strenge». «Kinder fühlen sich leicht verloren, wenn man ihnen keine Regeln vorgibt, an denen sie sich orientieren können. Die zeigen ihnen, dass man sich für sie interessiert», sagte der Vater von vier Kindern der Deutschen Presse-Agentur.

Er selbst sei «sehr autoritär» erzogen worden, halte aber nichts von übertriebener Strenge. In dem Animationsfilm «Biene Maja - Die Honigspiele», der nächste Woche Donnerstag (1.3.) in die Kinos kommt, leiht er einem ehrgeizigen Bienenvater seine Stimme, der seine Tochter zu Höchstleistungen drängt.

Der Film enthält Botschaften, die für Kinder wichtig sind, wie Ochsenknecht findet: «Kinder müssen lernen, dass sie nicht alleine auf der Welt sind und dass ein Zusammenleben nur funktioniert, wenn man Rücksicht aufeinander nimmt.»

Gewalt dürfe laut Ochsenknecht aber niemals Raum in der Erziehung von Kindern einnehmen: «Ich selbst habe körperlichen Missbrauch erlebt und weiß aus eigener Erfahrung: Das bringt gar nichts.» Ochsenknecht sprach in seiner im Jahr 2013 erschienen Autobiografie erstmals über die Gewalt, die er als Kind im Elternhaus erlebt hatte.



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  • Erstellt:
    22. Februar 2018, 07:45 Uhr
    Aktualisiert:
    30. Mai 2018, 10:56 Uhr