Die kleine Josefine, hier auf dem Arm von Mama Elvira Herbut war jüngster Gast bei der Eröffnung des HadeBe. Links die Leiterin des neuen offenen Müttertreffs, Sozialpädagogin Ulrike Thiele-Schmölter.
Zuvor hatten der Demografiebeauftragte Klaus-Dieter Wagner, Bürgermeister Johannes Beisenherz und Martin Elbl (Foto) vom Stadtteilbüro Stern vor knapp hundert Habinghorstern und Vertretern des öffentlichen Lebens das HadeBe offiziell seiner Bestimmung übergeben.
Soziale Stadt Habinghorst weckt Kreativität
Bei musikalischer Umrahmung des Lokalmatadoren Marlow Calahan, der das zwangsläufig etwas wortlastige Programm mit Gitarre und Gesang auflockerte, lobten alle die große Kreativität, die bislang durch das Projekt „Soziale Stadt Habinghorst“ geweckt worden sei.
„Das ist ein guter Tag für Habinghorst. Einen passenderen Namen für die Lokalität als Haus der Begegnung konnte man gar nicht finden“, befand Beisenherz. „Das hier wird den Stadtteil wieder stabilisieren und nach vorne bringen“, fügte er hinzu.
Ein wenig Wasser musste er allerdings dann doch noch in den Wein gießen. Durch die harten Sparauflagen, die der Stadt in den kommenden Jahren drohen, könnte auch das Projekt Soziale Stadt zu Abstrichen gezwungen sein.
Sparauflagen bedrohen in Zukunft das Projekt
„Wir sind in einer außerordentlich schwierigen Situation“, musste Beisenherz deshalb einräumen. „Ich werde aber mit allen Mitteln dafür kämpfen, dass das kleine Pflänzchen Hoffnung, das hier herangewachsen ist, nicht wieder zertreten wird“, versprach Beisenherz.
Das Haus der Begegnung oder HadeBe, wie es bereits jetzt in Kurzform heißt, soll Jung und Alt, Einheimische und Menschen mit Migrationshintergrund zusammenführen. Die Philosophie besteht darin, unter einem Dach gleichzeitig Beratung, Betreuung, Begegnung und Bildung, sowie Information, Hilfen, Sport, Spiel und Freizeit anzubieten.







