EUV-Stadtbetrieb

Kanal-Enteignung könnte Hausbesitzern Kosten sparen

von Ilse-Marie Schlehenkamp am 10. März 2010 13:00

CASTROP-RAUXEL Wenn am heutigen Mittwoch in der Sitzung des EUV-Verwaltungsrates das Wort Enteignung fällt, könnte das rund 16.000 ans Kanalnetz angeschlossene Bürger in Castrop-Rauxel betreffen. Es geht um die sogenannte Dichtigkeitsprüfung nach Landeswassergesetz, zu der jeder Hauseigentümer bis 2015 verpflichtet ist.

In der Sitzung des EUV-Verwaltungsrats soll heute über eine mögliche Enteignung der Kanalanschlüsse entschieden werden.

In der Sitzung des EUV-Verwaltungsrats soll heute über eine mögliche Enteignung der Kanalanschlüsse entschieden werden.

In der Sitzung des EUV-Verwaltungsrats soll heute über eine mögliche Enteignung der Kanalanschlüsse entschieden werden.
In anderen Städten endet die Zuständigkeit des Hausbesitzers für seinen Kanal an der Grundstücksgrenze. In unserer Stadt dagegen ist per Satzung festgelegt, dass der Privatbürger bis zum Sammelkanal auf der Straße verantwortlich istBei viele betroffenen Bürgern hat das zu Besorgnis wegen der zu erwartenden Kosten für die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung geführt. Seit Ende 2008 bemüht sich die Stadt, mit Bürgerinfo-Veranstaltungen für Transparenz zu sorgen.

In der Verwaltungsratssitzung geht es heute unter anderem um die Frage, ob der Stadtbetrieb die Kanäle bis zur Grundstücksgrenze übernehmen könnte. Eine "Enteignung" könnte den Hausbesitzern in diesem Fall also Kosten sparen. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr beim EUV am Westring.

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