Die Rütgers-Spitze: Dr. Volker Marx, Herbert Knorr, Henri Steinmetz und Heinz Letat (v.l.).
Das betonte Präsident Henri Steinmetz am Donnerstag in einem Pressegespräch in Rauxel. Es sei gelungen, alle Mitarbeiter miteinzubinden, auf Kurzarbeit oder gar Entlassungen zu verzichten und Prozesse wesentlich effizienter zu gestalten.
Mit der Konsequenz, dass Rütgers im ersten Halbjahr 2010 einen sehr starken Aufschwung erzielt habe. Damit liege das Unternehmen in etwa auf dem Level des Booms vor der Krise.
Effizienzsteigerung ist nach wie vor das Zauberwort
Für 2011 rechnet Steinmetz wie auch fürs zweite Halbjahr des laufenden Jahres mit einer Stabilisierung des Aufschwungs. Effizienzsteigerung ist nach wie vor das Zauberwort für Rütgers im Konzert mit den Konkurrenten.
Zweiter roter Faden ist die Entwicklung von neuen Produkten. Mit der Wiederbelebung der Konjunktur ist auch die Nachfrage nach der Carbores-Produktionsanlage deutlich angestiegen. Sie produziert umweltfreundlicheres Pech. Die Produktionskapazität bei Rütgers liegt laut Steinmetz derzeit bei über 80 Prozent. Angestrebt werden 100 Prozent.
Uraltes wird abgerissen
Mit dem Bau der dritten Abgasverbrennungsanlage, die in zwei Schritten im ersten Halbjahr 2011 gebaut werden und Mitte 2012 fertig sein soll, sichert Rütgers seine Produktion weiter ab. Beim Rückbau auf dem riesigen Gelände ist mittlerweile Halbzeit erreicht. Insgesamt 51 Tankanlagen, Kesselhäuser und Gebäude, meistens uralt, werden bis 2015 sukzessive abgerissen und machen Platz für neue Anlagen und Infrastruktur. Kostenvolumen: 19 Mio. Euro. Zumindest an der Peripherie entstehen interessante Freiflächen auch für andere industrielle Nutzungen.






