Sozialarbeiter Ulli Müller (l.) mit der Rauschbrille, die beim Träger 1,3 Promille Blutalkohol simuliert.
Die Jugendlichen sollen beim Rauschparcours dann ein Kinderpuzzle lösen oder mit einem Aluroller einen abgesteckten Parcours abfahren. Rainer Lümmen erzählt: „Das klappt natürlich nicht. Wenn die Jugendlichen die Brille aufsetzen, kommt das einem Kontrollverlust gleich. Oft heißt es dann: ‚So betrunken will ich niemals sein!‘“ Und genau dann hat die Präventionswoche ihr Ziel erreicht.
Erfahrungen mit Alkohol
Vom 12. bis zum 26. März können Jugendliche bei verschiedenen Aktionen zu den Themen Alkohol, Drogen und Gewalt mitmachen, ausprobieren und lernen. Dass das wichtig ist, zeigt der Bericht der Drogenhilfe Recklinghausen: Demnach haben über 60 Prozent der Jugendlichen bis zum Alter von 15 Jahren bereits Erfahrungen mit Alkohol gesammelt. Nicht einmal jeder Zehnte bleibt bis zum 16. Lebensjahr trocken.
Das Programm soll Spaß machen, aber auch auf Gefahren hinweisen. Die Jugendlichen sollen dazu angeleitet werden, verantwortlich mit Alkohol umzugehen. Dazu gehört auch die Fähigkeit, selbstbewusst "Nein" sagen zu können.





