Der Sturm hat die Mauer umgefegt.
Verkehrssicherung
Denn auch der lange Rest der baufälligen einschaligen Mauer, die weit über 40 Jahre alt ist, muss weg, sagt Breuer. Aus Gründen der Verkehrssicherheit. Ob die Stadt für einen Ersatz sorgen kann, ist noch fraglich. Ein Stahlmattenzaun, verdeutlichte Breuer, koste nicht unter 15.000 Euro. Und wäre überdies eine freiwillige Leistung, die die Stadt wegen der bekannt prekären Haushaltslage nicht übernehmen dürfte. Die Anwohner, die deutlich machen konnten, dass die Mauer nicht etwa auf ihrem Grundstück stand oder noch steht, wünschen sich aber gleichwohl Ersatz.
Büsche pflanzen?
Die Kolping-Leute von der Agora einzubinden, die tatkräftige Hilfe nach dem Sturm geleistet hatten, ist nicht möglich, um etwas an den Kosten zu drehen. Sie dürfen keine gewerblichen Arbeiten leisten. Klaus Breuer will die Gemengelage jetzt noch einmal überprüfen und dann die Anwohner informieren. Denkbare Lösung könnte eventuell auch das Pflanzen von Büschen zur Abgrenzung sein.
Das Grünflächenamt steht jedenfalls bereit, um mit dem Abriss der Mauer zu beginnen. Dass die Bürger, an deren Grundstück die Mauer noch nicht ganz so marode ist, die Verkehrssicherungspflicht selbst übernehmen, ist laut Martin Wrede vom Grünflächenamt ausgeschlossen. Das Rechtsamt habe abgewunken.





