Christoph Steup zeigte starke Nerven.
Der Tabellenvierte Post SV siegte mit 8:6 bei Westfalia Herne. Wie knapp dieser Erfolg war, zeigt ein Blick auf das Satzverhältnis, das mit 32:25 zu Gunsten der Herner ausfiel. Warum die Nachbarstädter trotzdem unterlagen: Post kassierte einige klare Niederlagen; die knappen Spiele gingen aber immer an die Europastädter.
Christoph Steup, der schon oft Pech im fünften Satz hatte, glänzte diesmal mit starken Nerven. Er besiegte die beiden Spitzenspieler der Gastgeber jeweils im Entscheidungssatz. Da Steup auch das Spiel gegen Brett vier für sich entscheiden konnte, blieb er mit einer 3:0-Bilanz am Sonntagmorgen als einziger Teilnehmer des Matches unbesiegt.Roland dreht das Spiel
Eine harte Nuss hatte die Rauxeler Jungen-Mannschaft in Wattenscheid zu knacken. Ohne Emilio Kartas angereist (Grippe), begann das Spiel bereits mit zähem Ringen. 1:1 hieß es nach den Doppeln. Als David Mees gegen das Wattenscheider Spitzenbrett unterlag und auch Robin Gude überraschend seinem Gegenüber gratulieren musste, hieß es schon 1:3.
Doch dann waren die Europastädter wach geworden. Als Gude seine Farben in einem dramatischen Spiel gegen die Wattenscheider Nummer 1 zum ersten Mal in Führung brachte (4:3), war Roland nicht mehr zu stoppen. Am Ende hieß es verdient: 8:3. Yannis Chasanis blieb genau wie Ersatzmann Almir Duratovic ungeschlagen.







