Bleibt vorerst gesperrt: die Sporthalle der WBG.
Arbeiten an der Deckenkonstruktion waren ursprünglich der Grund für die vorübergehende Schließung der Sporthalle gewesen. Diese sind nun abgeschlossen. Unter den Deckenplatten in etwa zehn Meter Höhe, die die Arbeiter zuletzt abdeckten, verbarg sich allerdings eine böse Überraschung. "Die elektrischen Leitungen dort sind unfachmännisch verlegt", berichtete Wolfgang Stark vom Immobilien-Management der Stadt Castrop-Rauxel und ergänzt: "'Verlegt' kann man das eigentlich gar nicht nennen."
Dieser Zustand sei "nicht hinzunehmen", weil ein eventueller Ausfall der Beleuchtung ernsthafte Konsequenzen haben könne: "Stellen Sie sich vor, Sie müssen in einem Notfall aus der Halle heraus und die Notbeleuchtung funktioniert nicht."
Ausweichpläne werden verlängert
"Maximal vier Wochen" (Stark) sollen die neuerlichen Arbeiten nun dauern. Dann dürfen Schüler und Vereine wohl endgültig wieder unters Hallendach, denn Stark ist optimistisch: "Noch mehr können wir eigentlich nicht finden."
Sportamts-Chef Wilfried Heyden muss jetzt einen Großteil seiner Pläne über Bord werfen. „Wir waren optimistisch, dass alles bis zum 6. September fertig ist“, so Heyden. Die bekannten Ausweichpläne für den Trainingsbetrieb würden nun schlicht verlängert. Was allerdings nicht nur die in der WBG-Halle beheimateten Vereine betrifft. „Es ergibt sich jetzt natürlich einen Domino-Effekt“, erklärte Heyden. Auch die Vereine, die den betroffenen Clubs Trainingszeiten abgetreten hatten, müssten weiter auf Wiederherstellung der alten Situation warten. Heyden: „Ein langer Rattenschwanz.“








