Matthias Hube
Mit den genehmigungsrechtlichen Problemen des Neubaus in Datteln oder der am Jahresende möglicherweise auslaufenden Betriebserlaubnis der alten Kohleblöcke habe sein Wechsel aber nichts zu tun. Vielmehr sagt Hube, er wollte „nicht in Datteln in Rente gehen“. Das Kraftwerk bei Rotterdam zu übernehmen, sei eine neue Herausforderung, auf die er sich freue.
Einen Nachfolger von Hube für die Leitung des Altkraftwerks hat E.ON bereits be-nannt: Josef Ewering, geborener Rekener, seit Jahren Service-Bereichsleiter am Kraftwerk Scholven und nebenamtlicher Geschäftsführer des Gemeinschaftskraftwerks Veltheim, wird ab 1. Mai Chef der „Kraftwerksgruppe West 2“ mit den Altanlagen Shamrock, Knepper und Datteln.
Einen Nachfolger für Hube als designierten Chef des Kraftwerksneubaus hat E.ON nicht benannt. Aber mit dieser Personalie kann sich der Konzern – wenn auch nicht freiwillig so gewählt – wohl etwas Zeit lassen.
Der Frage, ob er sich vorstellen könnte, Datteln 4 später doch noch mal zu übernehmen, weicht Hube derweil aus: „Ich habe nun einen neuen Karriereschritt begangen und werde mich ganz der Verantwortung widmen – immer im engen Austausch mit den Dattelner Kraftwerks- und Neubau-Kollegen.“









