Machen sich Sorgen um ihr Vereinsgelände: Norbert Funke (r.) und Jürgen Schwidrzyk vom JBC Datteln. Foto: Andreas Kalthoff
„Wir sind noch dabei, das Verfahren zu prüfen. Wann genau die Baumaßnahmen beginnen, ist schwer einzuschätzen, möglicherweise Ende 2013“, sagt Arbeitsgruppenleiter Ludger Ahrens vom zuständigen Amt. Ausweichmöglichkeiten sind derzeit keine vorhanden. „Gemeinsam mit dem Schifffahrtsamt haben wir den Regionalverband Ruhr in Essen mit einem konkreten Ausweichgelände angeschrieben, die Antwort am 18. Januar aber war negativ“, sagt Funke.
Mittlerweile lotet der Verein eigene Möglichkeiten aus. „Wir hören uns um, ob eventuell jemand einen Bauern kennt, dem ein größeres Grundstück gehört.“
Auch die Stadt habe zugesichert, im Sinne des Jagdbogenclubs zu handeln. Doch ob und wie das passieren kann, steht in den Sternen. Gegenüber dem JBS-Gelände, also auf der anderen Kanalseite, plant die Stadt seit längerem einen Wohnpark. Auch hier gibt’s Konflikte in Bezug auf die Abholzung der Halde.
Ob sich diese Nachricht auch in andere Teil des Landes herumgesprochen hat, ist nicht bekannt. Fakt ist aber, dass die Bogensportler in Datteln auch diesmal wieder ein sportliches Schmankerl im Kalender vermerkt haben: Am 17. März ist der JBC Gastgeber des 25. Internationalen Jagdbogenturniers. Rund 180 Meldungen liegen dem Verein schon vor, mehr Kapazitäten haben die Dattelner nicht. „Weitere Meldungen können wir aus organisatorischen Gründen daher auch nicht mehr annehmen.“ Nicht nur aus NRW, auch aus den angrenzenden Bundesländern und dem Ausland haben sich Athleten angekündigt.
Doch wie lange es das hochklassige Turnier in Datteln noch geben wird, weiß keiner. Norbert Funke: „Wir haben keine Ahnung, was in naher Zukunft passiert.“








