Alleine 18 000 Euro sind für vereinseigene Sportstätten dabei, weitere 10 000 Euro für Sportgeräte. Für Jugendprojekte (9 000 €) und Jugendstadtmeisterschaften (1 500 €) gibt es ebenso Geld. „Wobei in diesem Jahr Zuschüsse für Stadtmeisterschaften in allen Sportarten beantragt werden können“, wie SSV-Chef Wolfgang Wellnitz erklärt. 5 000 € sind angedacht für die Pflege von Sportstätten, abschließend noch 4 500 € für Übungsleiter.
Anträge für Zuschüsse aus dem Sozialfonds des SSV sind zudem jederzeit möglich. „‚Mitgliedsbeiträge sozial Schwacher werden nicht aus diesem Fonds bezahlt“, heißt es weiter. Was aber nicht bedeutet, dass bedürftigen Jugendlichen nicht geholfen wird, sich beispielsweise Ausrüstung anzuschaffen. „Außerdem können Zuschüsse für sozialpädagogische oder integrative Projekte beantragt werden.“
Der strenge Sparkurs der Stadt trifft natürlich auch die Sportförderung. „Die Verwaltung, die den Zuschuss bereits um 500 € auf 44 000 Euro gesenkt hat, hat uns mitgeteilt, dass die Maßnahmen auch uns betreffen werden. Wie genau, wird sich in den nächsten Monaten zeigen“, sagt Wellnitz. Man arbeite bereits an Projekten, um die Jugendarbeit weiterhin erfolgreich zu gestalten, und zugleich den Haushalt zu entlasten, so Wellnitz weiter. Der SSV-Chef hat allerdings auch schon bekräftigt, dass er etwa einer Sportstättennutzungsgebühr für Jugendliche keineswegs zustimmen werde.
Im Anschluss weist der SSV auch darauf hin, dass es aufgrund der zuletzt vermehrt sexuellen Übergriffe – in Sportvereinen zum Beispiel – nun eine gesetzliche Vorschrift zur Vorlage eines Führungszeugnisses für hauptamtliche Trainer gibt. Für ehrenamtlich aktive Übungsleiter besteht bisher noch keine Pflicht, sondern nur einer Empfehlung.
SSV Datteln
Vertreterversammlung am 31. Mai, 19.30 Uhr, TV-Heim








