Wann genau die Einsatz-Teams der Kreispolizei dort auftauchen, will die Behörde allerdings nicht sagen. „Das wäre nicht sinnvoll“, erklärt Philip Timmermeister von der Pressestelle der Kreispolizei. Die Kontrollen sollen für die Autofahrer, auch wenn die Haupt-Standorte im Vorfeld bekannt sind, einen Überraschungseffekt haben.
Deswegen wird die Behörde über die Standorte hinaus weitere mobile Geschwindigkeitskontrollen durchführen – von den „normalen“ Wach- und Bereitschaftsdiensten.
Die Polizei im Kreis Recklinghausen wird mit mehreren Dutzend Beamten in drei Schichten an der Aktion beteiligt sein und in allen KreisStädten die Kontrollen durchführen. Die Teams setzen Laser und Blitzgeräte ein. Teils messen sie nur die Geschwindigkeit, teils werden die Verkehrssünder aber auch angehalten – je nach Personallage.
Hintergrund der vom Innenministerium des Landes veranlassten Kontrollaktion ist die Tatsache, dass die Unfallzahlen in NRW erschreckend gestiegen sind. Wie die Statistik für Dorsten aussieht, kann die Polizei erst Ende des Monats im Detail sagen.
Dann werden die Verkehrsunfallberichte des Jahres 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt, vorher dürfen die Behörden keine Einzelheiten herausgeben. Allerdings: „Die Tendenz geht dahin, dass in Dorsten die Unfallzahlen leicht abnehmen“, so Philip Timmermeister.
Übrigens: Am Tag der 24-Stunden-Aktion wird auch das städtische Ordnungsamt an der Erziehungsmaßnahme für zu schnelle Autofahrer mitwirken. „Der Radarwagen, den sich die Stadt mit Gladbeck teilt, wird am Freitag von 6.30 Uhr bis 18 Uhr komplett in Dorsten eingesetzt“, kündigt Stadt-Pressesprecherin Lisa Bauckhorn an. An welchen Stellen? „Das sagen wir nicht“, erklärte sie.








