Anlässlich des Jahrestag der Katastrophe um das japanische Atomkraftwek Fukushima veranstalten die Grünen eine Mahnwache.
Ein knappes Jahr ist es her, da ereignete sich im fernen Japan eine Katastrophe, die die ganze Welt erschütterte. Die Tatsache, dass selbst ein hoch technisiertes Land nicht in der Lage war, seine Kraftwerke vor Naturgewalten zu schützen, führte vielen Menschen weltweit die Gefahren der Atomkraft drastisch vor Augen.
Vor dem Jahrestag der Fukushima-Katastrophe sind nun mit der Anti-Atomkraft-Bewegung in Japan zwei Termine abgestimmt worden: Vor dem eigentlichen Jahrestag am 11. März, an dem es sechs Kundgebungen in Deutschland u.a. in Gronau geben wird, sollen bereits am 11. Februar Mahnwachen „auf die Risiken der Atomkraft hinweisen, die nicht beherrschbar sind“.
Eine dieser Mahnwachen wird am Samstag (11.) von den Dorstener Grünen organisiert. Sie laden alle Menschen, die ihren Standpunkt in dieser Frage teilen, zur Teilnahme ein.
Zug zum Alten Rathaus
Treffpunkt dafür ist der Platz zwischen toom und dem Wallgraben um 10.30 Uhr. Um 10.45 Uhr soll sich der Zug in Richtung Marktplatz in Bewegung setzen, wo vor dem Alten Rathaus die Mahnwache eingerichtet wird. Susanne Fraund: „Wie wichtig es ist, jetzt trotz des angestrebten Atomausstiegs in Deutschland nicht nachzulassen, zeigt der Umstand, dass einige Nachbarländer aus der Katastrophe nichts gelernt haben.
Die Betreiber lockt offenbar der Profit und ein Haftungsrisiko scheint nicht zu existieren. So wird ganz in unserer Nähe in Holland ein neues Atomkraftwerk geplant, obwohl die NRW-Landesregierung dagegen erhebliche Bedenken angemeldet hat.“








