Viele Dinge seien in den letzten Jahren zusammen gekommen. So habe man ihm im alten Malakowförderturm die Penthouse-Wohnung nicht genehmigt mit dem Hinweis, die sei im Gewerbegebiet nicht zulässig. Für das „gläserne“ Restaurant am Schacht 2 , das eigentlich zum Jahresende in Betrieb gehen sollte, habe er zwar eine Baugenehmigung – aber mit zahlreichen Auflagen. „Ich müsste zum Beispiel ein 300 000-Liter-Löschwasserbecken bauen. Mit solchen Auflagen ist der Plan nicht umsetzbar.“ Ähnlich sei die Situation beim Umbau der Rasenhängebank zur Disco. „Ich hatte mir einfach mehr Unterstützung und Kompromissbereitschaft erhofft. In Gelsenkirchen war das anders. Da haben wir immer einen Weg gefunden.“
Jetzt kehrt Wolfgang Werner zur Zeche Holland zurück, will sich voll auf sein Restaurant „UnverwechselBar“ konzentrieren, das er wieder persönlich führt. Zwei der drei festen Mitarbeiter und die zwölf Aushilfen verlieren ihren Arbeitsplatz. „Ich habe die Gebäude einer Immobilienfirma zur Vermarktung übergeben.“
Bürgermeister Dr. Uli Paetzel reagierte bestürzt aber auch verärgert. „Wolfgang Werner hat auf Ewald mit viel Engagement viel bewegt. Daher bedauere ich seine Entscheidung sehr. Aber die Stadt Herten hat ihn an keiner Stelle gehemmt. Im Gegenteil: Wir haben immer kooperativ und unbürokratisch nach Lösungen gesucht und sind ihm immer wieder entgegengekommen.“
Aber auch Wolfgang Werner müsse lernen, dass man bauordnungsrechtliche Genehmigungen brauche und die Sicherheit eine große Rolle spiele.








