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Machte alles klar für die Löwen II: Top-Scorer Marc Depta (l.). Foto: Olaf Krimpmann
Der Truppe von Christoph Großerhode gelang bereits den vierten Erfolg in den letzten fünf Partien. Durch die Siegesserie befinden sich die Löwen nun schon auf Platz sieben der Tabelle. Während die erste Halbzeit noch im Rahmen verlief und die Hertener das erste Viertel mit drei und Abschnitt zwei mit vier Punkten gewannen, wurde es nach der Pause nur noch schlechter. In der Tat bekamen die Löwen besonders in der Defensive keinen Zugriff auf die Partie. So drehten die Lemgoer die Partie, gingen im Verlauf des Schlussabschnitts in Führung. Mit noch zwei Minuten auf der Spieluhr und acht Punkten Rückstand griff Großerhode zum letzten Mittel. Er rüttelte sein Team in einer Auszeit wach. Großerhode: „Wir hatten bis dahin noch nicht viele Fouls und die Schiedsrichter haben viel zugelassen, weshalb wir dann alles auf eine Karte setzen wollten, um mit harter Verteidigung zu schnellen Ballgewinnen zu kommen“.
Mit Erfolg – Herten kam zu vier schnellen Ballgewinnen, verkürzte den Rückstand bis 20 Sekunden vor Schluss auf zwei Punkte. Dann schlug die Stunde des Mark Depta. Der Top-Scorer fasste sich ein Herz und brachte die Hertener mit einem Dreier in Führung. Für Lemgo musste es jetzt schnell gehen, doch die beherzte Hertener Defensive zwang den Gastgeber zu einem weiteren Ballverlust. So war es Mark Depta vorbehalten, nach einem langen Einwurf mit einem simplen Korbleger die Entscheidung zu besorgen. Mit einem 12:1-Lauf hatten die Löwen das Spiel noch gedreht. Festigen könnten die Hertener den neuen Tabellenplatz mit einem Heimsieg am Samstag ab 16.30 Uhr gegen den Tabellenvorletzten aus Löhne. Im Hinspiel hatte man in Löhne allerdings noch eine 16-Punkte-Pleite hinnehmen müssen.