In Siegerpose: Der FC Marl setzte sich beim »Ergo-Cup« des SC Marl-Hamm im Finale gegen die Gastgeber glücklich durch und siegte am Ende mit 2:0. Foto: Borchert
In die Finalrunde schafften es Sinsen, Marl, Hamm und Gladbeck. Preußen Gladbeck unterlag in der Finalrunde dem FC Marl und zog es danach aber vor, nicht mehr zum Spiel um Platz drei anzutreten. So blieb Sinsen kampflos der Bronze-Rang. Im Finale standen sich der SC Marl-Hamm und der FC Marl gegenüber.
Und in diesem spannenden Endspiel unterlagen die Löwen mit 0:2, obwohl die Partie keineswegs nur in eine Richtung lief. Auf Hammer Seite fiel Marcel Koch auf, der schon während des gesamten Turniers viele schöne Tore erzielte. Gegen den FCM waren ihm aber Erfolge versagt, weil die Hintermannschaft des Bezirksligisten in dieser schnellen und kampfbetonten Partie das glücklichere Händchen hatte. Das 0:1 für Marl erzielte Florian Lingner, Robert Kubitsch steuerte den zweiten Treffer bei.
Morgens um 11 Uhr hatte das Turnier begonnen und dauerte über neun Stunden. Und genau fünf Minuten vor dem Ende verletzte sich Julian Platzer (Hamm) im Finale so schwer, dass er mit der Trage aus der Halle und anschließend ins Krankenhaus gebracht werden musste. Und während der Löwen-Akteur auf dem Weg in die Röntgen-Abteilung war, ließen sich die Spieler des FC Marl vom Publikum feiern. Denn sie hatten schließlich mit ihrem guten und beherztem Spiel für beste Unterhaltung in der Rundsporthalle gesorgt.








