Holte das entscheidende neunte Spiel für den TSV: Ersatzmann Thomas Wiescholek. Foto: Sänger
Die vom Verletzungspech gebeutelten Hausherren wehrten sich anders als im Hinspiel tapfer gegen die Übermacht des Spitzenreiters. Allen voran Klaus-Dieter Röbber, der drei Mal erfolgreich an die Platte gegangen war, bewies, dass er und seine Teamkameraden an ihre Chance auf den Klassenerhalt glauben.
„Gratulation für eure Leistung“, lobte TSV-Aushilfskapitän Oleg Blonstein die Gastgeber. „Gemessen an euren Ansprüchen, war das sicher ein sehr gutes Spiel. So wie wir heute gespielt haben, können wir uns nicht richtig freuen.“
Wenn sich die Hülser auf eine kurze Stippvisite beim Nachbarn eingestellt hatten, wurden sie eines Besseren belehrt. Drei lange Stunden lang dauerte das Match, und Germania hielt die Chance auf ein Remis bis zuletzt offen. Das Abschlussdoppel hatte bereits die ersten Ballwechsel gespielt, ehe Thomas Wiescholek den jungen Can Pelk im Duell der Ersatzleute in fünf Sätzen (11:8 im entscheidenden Durchgang) niederrang und damit das neunte Spiel für seine Farben holte.
„Unsere Leistung macht uns Hoffnung“, versicherte Germania-Teamsprecher Stephan Urbanke und dankte den Ersatzspielern Frank Lensing und Can Pelk für ihr Engagement. Routinier Lensing hatte den in der Rückrunde noch ungeschlagenen „Terminator“ Dominik Reiss in drei Sätzen abgefertigt. In den Schatten gestellt wurde der Halterner nur noch von Altstar Klaus-Dieter Röbber, der seinem früheren Mannschaftskameraden Bastian Stellmach eine Drei-Satz-Niederlage zugefügt hatte, nachdem zuvor schon Oleg Blonstein von ihm 3:1 besiegt worden war.
Im Prinzip durften beim gemeinsamen Bierchen beide Mannschaften zufrieden sein: Lenkerbeck ist noch nicht abgeschrieben, und der TSV-Express kommt der Endstation Meisterschaft Station für Station näher. Bei noch sieben Saisonspielen beträgt der Vorsprung auf Verfolger TST Buer-Mitte komfortable sieben Punkte.
Die Ergebnisse: Urbanke/Goldbeck - I./O. Blonstein 1:3, Röbber/Wilmering - Brosch/Stellmach 3:2, Lensing/Pelk - Reiss/Wiescholek 3:1; Urbanke - I. Blonstein 3:0, Goldbeck - Brosch 2:3, Röbber - O. Blonstein 3:1, Wilmering - Stellmach 0:3, Lensing - Wiescholek 0:3, Pelk - Reiss 0:3, Urbanke - Brosch 0:3, Goldbeck - I. Blonstein 0:3, Röbber - Stellmach 3:0, Wilmering - O. Blonstein 0:3, Lensing - Reiss 3:0, Pelk - Wiescholek 2:3.








