Ist momentan nicht so gut auf den TSV Marl-Hüls zu sprechen: Horst Darmstädter. Foto: Krimpmann
Doch da grätscht der Abteilungsleiter sofort und höchstpersönlich zwischen: „Der Junge hat noch Vertrag. Der TSV hat also überhaupt keine Chance, den hier wegzuholen. Die brauchen sich gar nicht erst einzubilden, noch mehr Spieler zu bekommen, nur weil der Stondzik nun gewechselt ist.“ Dabei, klärt Darmstädter auf, habe der VfB Thorsten Stondzik sogar kostenlos abgegeben. „Aus Freundschaft zu Herrn Gedenk.“
Diericks ist allerdings einer der wenigen, die über diese Saison hinaus an den VfB Hüls gebunden sind. Was mit den anderen Akteuren ist, werden die Verantwortlichen in den nächsten Tagen erfahren. Die anstehenden Vertragsgespräche werden Licht ins Dunkel bringen.
Bis dahin will Darmstädter die Füße stillhalten: „Den VfB interessieren diese kleinen Nebenkriegsschauplätze überhaupt nicht.“ Allerdings kann er sich eine Kritik dann doch nicht verkneifen: „So etwas sind wir noch von ganz früher von anderen Vereinen gewohnt“, nimmt Darmstädter der TSV-Führung übel, nicht frühzeitig informiert worden zu sein.
Und auch VfB-Pressesprecher Stefan Berger sieht das, was sich anscheinend im Schatten des Loekamps abgespielt hat, mehr als skeptisch: „Bei unseren Fans hätte ein Wechsel eines Spielers von uns zum geliebten Nachbarn den gleichen Stellenwert, als würde einer von Blau-Weiß nach Schwarz-Gelb gehen.“ Diese Haltung wurde auch in zahlreichen Kommentaren auf der Internetseite der Marler Zeitung, aber auch auf Facebook-Seite des VfB Hüls mehr als deutlich.
Wie die ganze Geschichte ausgehen wird, das wissen wir noch nicht. Aber nach einem Happy-End sieht es zwischen Badeweiher und Loekamp nicht aus.








