VfB-Mannschaftsführerin Hannah von Guionneau ging mit gutem Beispiel voran. Foto: Sänger
„Eine unglückliche Niederlage“, urteilte Trainer Thorsten Bolz nach dem 2:4 (0:1) gegen die Ostwestfalen. „Kämpferisch kann ich der jungen Mannschaft um Hannah von Guinneau keinen Vorwurf machen.“ Der VfB scheiterte einmal mehr an der schwachen Chancenverwertung. Gegen das abwehrschwächste Team der Liga sprangen nur zwei Tore heraus. Mehrfach trafen die Gastgeberinnen Latte und Pfosten.
Zu allem Überfluss wurde Hüls schon in der ersten Hälfte der einzigen Wechselmöglichkeit beraubt. Wiebke Fischer musste mit einem Fingerbruch an der rechten Hand vom Feld. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:0 für Bielefeld. Mit zunehmender Spielzeit gingen den Bunabärinnen die Kräfte flöten, so dass sie nicht den nötigen Druck entwickeln konnten. Torfrau Claudia Winkel hielt das Spiel durch starke Paraden lange offen. Alle Bielefelder Tore fielen übrigens nach Strafecken.
Die Luft im Abstiegskampf wird durch die Niederlage immer dünner. Am Donnerstag (20.15 Uhr in der ADS-Halle) muss der VfB im Nachholspiel gegen HC Essen II fast schon die letzte Chance auf den Klassenerhalt nutzen. Dann ist auch Gaby Thirring wieder dabei, die ihre Rückenprobleme überwunden hat und der jungen Mannschaft nun mit ihrer Erfahrung helfen kann.
Bunabären kommen unter die Räder
Die Hülser Herren unterlagen Bielefeld mit 1:7 (1:2). Eine Halbzeit lang setzten die Hausherren die Gäste unter Druck, scheiterten aber an der Chancenverwertung. Nach der Pause baute die BTG die Führung durch Einzelaktionen aus. Da nutzte auch die erneut starke Leistung von Keeper Benedikt Ernst nichts. Er vereitelte mehrere Strafecken und sogar einen Siebenmeter.
„Unterm Strich ein verdienter Sieg für Bielefeld, auch wenn wir den Gegner in der ersten Hälfte richtig geärgert haben. Das war eine deutliche Leistungssteigerung“, lobte Trainer Bolz. Seine Truppe rangiert auf dem dritten Tabellenplatz und liegt damit im Soll.
Info: Die Tore für die VfB-Damen erzielte Judith Thirring und Lisa Bagemihl. Das Ehrentor für die Hülser Herren markierte Lukas Tennagels nach einer Strafecke.








