Löhrhof-Center: Aufstieg und Fall des Betonklotzes

03. Februar 2012 17:50

RECKLINGHAUSEN. Nach 37 Jahren ist das Löhrhof-Center fast schon Geschichte. Am Dienstag schloss das Einkaufszentrum endgültig seine Pforten. Die Recklinghäuser Zeitung blickt in einer besonderen Bildergalerie zurück in die 1970er-Jahre.

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In Massen strömten die Menschen zur Eröffnung von "Peek und Cloppenburg". Foto: Archiv Medienhaus Bauer, Hermann Pölking

Seinen „Kosenamen“ hatte das Löhrhof-Center schon, als es noch gar nicht fertig war: Betonklotz. 36.000 Kubikmeter der grauen Masse wurden auf dem großen Platz am Kaiserwall verbaut, gestützt von 2´.700 Tonnen Stahl. Sehr viel Material, das bald nur noch ein riesiger Berg Schutt ist.
 

 
Für die RZ ein Grund, zurückzublicken, in alten Akten und einer Sonderbeilage vom 4. September 1975 zu blättern. Thema: die Eröffnung des Löhrhof-Centers nach knapp dreijähriger Bauzeit. Wo die Händler einst auf dem Wochenmarkt lebendes Federvieh feilgeboten hatten, lockte ein neues Erlebnis. „Nun kann die Recklinghäuser Hausfrau Kohlköpfe und Karotten – und nicht nur das – wieder auf dem Löhrhof einkaufen“, teilten wir vor 37 Jahren mit.

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