Die Fragen des Vorsitzenden der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit am Mahnmal Herzogswall beschäftigen Generationen, das Gedenken an den millionenfachen Mord an Juden und an alle Opfer der Nazis darf nie verblassen. „Wir erinnern uns für die Gegenwart und die Zukunft . Wir erinnern uns an vielen Stellen und das ist auch eine Stärke dieser Stadt“, sagte Schwark.
Bürgermeister Wolfgang Pantförder hält die Erinnerung an diese Grauen für unverzichtbar im gesellschaftlichen Leben der Stadt: „Wir gedenken der Opfer der Pogromnacht, die menschenverachtend auch Reichskristallnacht genannt wird. Fast alle haben sich damals – aktiv oder passiv – mitschuldig gemacht an der Ermordung von sechs Millionen Juden. Wir müssen aus der Vergangenheit lernen, den Rechtsstaat bewahren.“
Neue Nazis würden bereits wieder versuchen, Jugendliche und junge Erwachsene zu ködern, so Pantförder: „Die Ideologie kommt ganz allmählich durch die Hintertür.“ Die Stadt trete Nazis, die für den 28. November zu einen Umzug aufgerufen haben, mit dem Bündnis für Toleranz und Zivilcourage entgegen: „Wir werden die braune Provokation nicht hinnehmen.“ Und wir, sagt Bürgermeister Pantförder, sind ganz viele.








