Bürgermeister Wolfgang Pantförder, der zur Einweihung gekommen war, lobte nicht nur das vorbildliche Engagement der Bürger, sondern machte auch anderen Mut, dem guten Beispiel zu folgen: „Es gibt noch eine Reihe von städtischen Dächern, die für ähnliche Initiativen zur Verfügung stehen.“
Die „Bürgersolar“ hat die Dächer der Kommunalen Servicebetriebe zu einem Freundschaftspreis von einmalig 5 000 Euro für zwanzig Jahre gepachtet. Der eingespeiste Strom wird in den kommenden zwanzig Jahren garantiert mit 40 Cent pro Kilowattstunde vergütet. Die Rendite aber ist beileibe nicht das Hauptmotiv der engagierten Bürger. Ihnen geht es darum, kleine Zeichen im Kampf gegen den Treibhauseffekt zu setzen, und mit ihren begrenzten Mitteln in ein lebenswertes 21. Jahrhundert zu investieren. Ab sofort kann auf dem Sonnenfeld geerntet werden – und das übrigens nicht nur bei strahlendem Sonnenschein...








