Dorstener Straße: Experten nehmen am Saalbau Bodenproben

06. März 2012 11:21

RECKLINGHAUSEN. Im Sommer diesen Jahres soll mit dem Abriss des Saalbaus an der Dorstener Straße begonnen werden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Seit Dienstag nehmen Spezialisten auf dem Gelände Bodenproben.

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Experten des Büros Ahrenberg aus Herdecke führen vor dem Saalbau Bohrungen aus, um Bodenproben zu nehmen. Foto: Hermann Böckmann

Nachdem Mitarbeiter des Spezialunternehmens Ahlenberg Ingenieure GmbH bereits Proben aus den im Saalbau verbauten Materialien entnommen haben und diese zurzeit auf Schadstoffe analysieren, werden nun Bohrungen auf dem Areal durchgeführt.  Mit Hilfe der Untersuchungen soll geklärt werden, ob frühere Nutzungen oder vorhandene Ablagerungen zu einer Beeinträchtigung des Untergrundes bzw. der Schutzgüter „Boden“, „Bodenluft“ und „Grundwasser“ geführt haben. Eine gängige Vorgehensweise bei größeren Bauvorhaben.
 
Zur Erkundung des Schichtenaufbaus und zur Entnahme von Bodenproben für die chemischen Analysen wird das Saalbaugelände einer sogenannten Rammkernsondierung unterzogen: Dazu wird eine hohle Stahlsonde, die an einer Seite geschlitzt ist, in bis zu drei Meter Tiefe getrieben. Die Löcher sind allerdings nur jeweils acht Zentimeter breit und können flexibel angelegt werden – mit Rücksicht auf die tagsüber am Saalbau parkenden Autos.
 
Die so entnommenen Bodenproben werden jeweils auf zwei luftdicht verschließbare Gläser verteilt. Ein Teil der Probensätze wird im Labor chemisch analysiert, zum Beispiel auf Schwermetalle und Kohlenwasserstoffe. Der zweite Teil wird für mindestens ein Jahr gelagert und kann für eventuell erforderliche Nach- und Kontrollanalysen verwendet werden. Nach der Sondierung werden die Löcher sofort wieder verschlossen. 

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