Experten des Büros Ahrenberg aus Herdecke führen vor dem Saalbau Bohrungen aus, um Bodenproben zu nehmen. Foto: Hermann Böckmann
Zur Erkundung des Schichtenaufbaus und zur Entnahme von Bodenproben für die chemischen Analysen wird das Saalbaugelände einer sogenannten Rammkernsondierung unterzogen: Dazu wird eine hohle Stahlsonde, die an einer Seite geschlitzt ist, in bis zu drei Meter Tiefe getrieben. Die Löcher sind allerdings nur jeweils acht Zentimeter breit und können flexibel angelegt werden – mit Rücksicht auf die tagsüber am Saalbau parkenden Autos.
Die so entnommenen Bodenproben werden jeweils auf zwei luftdicht verschließbare Gläser verteilt. Ein Teil der Probensätze wird im Labor chemisch analysiert, zum Beispiel auf Schwermetalle und Kohlenwasserstoffe. Der zweite Teil wird für mindestens ein Jahr gelagert und kann für eventuell erforderliche Nach- und Kontrollanalysen verwendet werden. Nach der Sondierung werden die Löcher sofort wieder verschlossen.









