Gesucht werden Frauen und auch Männer, die junge Eltern in dieser neuen Situation ehrenamtlich begleiten und unterstützten wollen. Eine pädagogische Ausbildung muss niemand haben. Viel wichtiger ist den Verantwortlichen Lebenserfahrung. „Vielleicht melden sich Frauen, die auch Kinder haben und sich eine solche Hilfe selbst gewünscht hätten“, sagt Mechthild Lappenküper-Koehn.
Als eine Mischung aus „Babysitter und Tagesmutter“ beschreibt Lydia Thies, Leiterin der Familienbildungsstätte, Status und Aufgabenbereich der Familienpaten. Sie sollen – wie der Name schon sagt – eine verlässliche Instanz in diesem neuen Lebensabschnitt sein. Sie sollen Ansprechpartner sein, sie sollen aber genauso da sein, wenn die Mutter einkaufen geht oder wenn ein eifersüchtiges Geschwisterkind beschäftigt werden will.
„Wir suchen keine Patenomas. Altersmäßig sollte der Abstand nicht allzu groß sein, damit sich die Paten in Mutter oder Vater hineinversetzen können“, so Lappenküper-Koehn. Den Kontakt zwischen beiden Parteien stellt die Familienbildungsstätte her. Der Umfang der Betreuung wird dann selbstständig und individuell ausgehandelt.
Das Gelsenwasser-Generationenprojekt sorgt für die Anschubfinanzierung, danach ist die Initiative auf Spenden angewiesen. Die Familien sollen nämlich nur einen geringen Beitrag zahlen.
Sowohl interessierte Familien als auch potenzielle Familienpaten melden sich unter Telefon 40 64 02 14 oder 40 64 02 12. Wer die Initiative finanziell unterstützen möchte, kann das bei der Sparkasse Vest, BLZ: 426 501 50, Kontonummer: 600 520 99, Stichwort: Familienpaten.








