Das Fassadenprogramm für Hausbesitzer im Rahmen der Stadtteilentwicklung in Süd und Grullbad läuft bereits seit 2004. Das Fördergebiet war zunächst gewollt überschaubar. Die positiven Beispiele, anfänglich an der Bochumer Straße, sollten die Eigeninitiative der Hauseigentümer anregen und zu weiteren Gebäudesanierungen ermutigen. Zug um Zug kamen weitere Straßen hinzu.
Das Fördergebiet schließt ab 2011 das gesamte Plangebiet des Projektbüros Süd/Grullbad zwischen der A 2 im Norden, der A 43 im Westen, der Emscher im Süden und dem Südpark als östliche Eingrenzung ein. Das einst klassische Fassadenprogramm legt zudem in der fünften Auflage einen neuen Schwerpunkt auf die Entsiegelung von Flächen. Erstmalig werden Maßnahmen gefördert, die das Kleinklima verbessern. So kann Geld beantragen, wer seinen Hinterhof oder den Vorgarten von Steinen befreit und stattdessen den Stadtteil grüner werden lässt. Auch die Begrünung von Wänden und Dächern wird bezuschusst.
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