UBP unterstützt Zuschusskürzung für die Neue Philharmonie Westfalen

31. August 2010 12:25

Stellungnahme von Tobias Köller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der UBP zum Bericht "Schwere Zeiten für die NPW vom 27. August

Die UBP-Fraktion im Rat der Stadt Recklinghausen unterstützt die Pläne der Verwaltungsspitze, die Zuschüsse der NPW um 200 000 € pro Jahr zu kürzen.
Unsere Stadt ist finanziell nicht auf Rosen gebettet. Wir haben in den letzten Monaten Sparbeschlüsse gefasst, die mit erheblichen Einschnitten der Bürgerinnen und Bürger verbunden waren. Die NPW muss ebenso zur Haushaltskonsolidierung beitragen, wie auch andere Einrichtungen im Stadtgebiet.

Darüber hinaus halten wir es für erstrebenswert, gemeinsam mit anderen regionalen Orchestern Kooperationsvereinbarungen zu schließen, um Synergien zu erreichen. Um den Verantwortlichen Planungssicherheit zu geben, sollte eine langfristige Lösung angestrebt werden, die einen langfristigen Zuschuss von maximal 500000 € pro Jahr festschreibt.

Die NPW ist sicherlich im kulturellen Bereich ein Gewinn für unsere Stadt. Es muss aber auch legitim sein, dass hochwertige Kulturveranstaltungen kein Loch in die Stadtkasse reißen. Wer derartige Kulturhighlights erleben will, muss auch bei den Eintrittspreisen entsprechend beteiligt werden.

Die UBP hält es für vertretbar, dass städtische Subventionen in diesem Bereich nicht über das Normalmaß hinausgehen. Wir brauchen ein Konzept, was so ausgerichtet ist, dass die Eintrittspreise die entstandenen Kosten weitestgehend abdecken. Wer die NPW hören möchte, muss auch bereit sein die Kosten dafür zu tragen. Die UBP ist nicht bereit ein sicherlich hervorragendes Orchester zu Ungunsten anderer Kulturveranstaltungen in unserer Stadt zu subventionieren.

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