Unhaltbar: Vest-Keeper Torsten Trieba macht sich breit, kann diesen Wurf aber nicht parieren. Foto: Paternoga
Richtig unzufrieden war er dennoch nicht. Denn gegen TV Vreden war die Kombination aus SV Neptun Erkenschwick und TuW Recklinghausen in allen Belangen überlegen. Ob technisch, kämpferisch oder taktisch – die Mannschaft von Trainer Andreas Knillmann hatte den Gegner zu jederzeit im Griff.
Bis zur Halbzeit zog die WSG Vest auf 8:2 davon. Auch im dritten Viertel änderte sich das Bild nicht. „Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir uns nicht einen Konter gegen Vreden gefangen“, freute sich Gohrke über die Vorstellung seiner Jungs, die trotz der Überlegenheit ordentlich aufs Tempo drückten.Vielleicht wurden im letzten Viertel die Beine etwas schwer oder die Konzentration ließ auf Grund der klaren Führung etwas nach.
Im letzten Abschnitt nahm sich die komplette Mannschaft eine Auszeit. Anders ist es wohl nicht zu erklären, warum Vreden auf einmal zu vier Kontertoren in Folge kam. Nach einer klaren 11:3-Führung wurde es noch einmal eng. „Es wurde hektisch und laut“, sagte Gohrke, der die letzten Minuten wegen Meckerns von den Schiedsrichtern aus dem Becken verwiesen wurde.
Am kommenden Samstag steht für den Tabellenfünften eine schwere Aufgabe auf dem Programm. Im Maritimo gastiert mit dem SV Lünen 08 der ungeschlagenen Spitzenreiter am Stimberg.
WSG Vest: Trieba – Freitag (1), Cmok (1), Gohrke (4), Bock (1), Jäger (4), Spadzinski, Strauß, Stelzner, Zellner, Rahr, Bahr, Lojek








