Vor knapp zwei Jahren noch Schulbankdrücker, jetzt sind sie Trainingsbankbesteiger: Der Abiturjahrgang 2010 trug sich beim diesjährigen Reike-Pokal erstmals in die Siegerliste ein.
Zur Belohnung gab‘s einen Trikotsatz im weinrot-hellblauen Design, das beim unterlegenen Finalkontrahenten „Abi 91“ zu unverhohlener Häme führte, der darin begründet war, dass man selbst als Sieger der älteren Teilnehmer-Hälfte mit Trikots in schlicht-schönem Schwarz-Blau bedacht wurde.
Über Geschmack lässt sich natürlich streiten, über die Macht der gezählten Tore dagegen nicht: Im Endspiel setzte sich „Abi 2010“ mit 3:0 doch recht eindrucksvoll durch.
Grundsätzlich verlief das Mammut-Turnier mit 29 Mannschaften auch in diesem Jahr in weitestgehend friedvoller Harmonie, wobei sich die kleine Einschränkung auf einige recht turbulente Vorrundenspiele der jüngeren Hälfte in der Kuniberghalle bezieht, wo der Ehrgeiz mancher Teilnehmer vermutlich die Erfahrung der Schiedsrichter übertraf. Als echte Kuriosität darf man jedoch eine Szene bezeichnen, in der angeblich das Publikum in der Kuniberghalle per Handzeichen darüber abgestimmt hat, ob ein Ball nun vor oder hinter der Linie war.
Wesentlich sicherer als diese Art der Entscheidungsfindung ist die Tatsache, dass es den Reike-Pokal auch im nächsten Jahr geben wird, dann bereits zum 30. Mal.Keineswegs unerwähnt bleiben soll natürlich das Finale der Frauen-Konkurrenz, in dem sich die Jahrgangsstufe 12 mit 2:0 gegen die Stufe 13 durchsetzte.
Der Ehrenpreis der „Vereinigung ehemaliger Petriner“ ging im Übrigen in diesem Jahr an Ralf Wiethaup vom Abitur-Jahrgang 1983. Da uns die offizielle Laudatio nicht vorliegt, gehen wir mal davon aus, dass er aufgrund seiner herausragenden sportlichen Fähigkeiten ausgezeichnet wurde.








