MOLLBECK. Wenn es Nacht wird, kehrt normalerweise Ruhe ein. Nicht so im Freibad Mollbeck. Dort steuert nach Einbruch der Dämmerung der SV Blau-Weiß bei seinem ersten Recklinghäuser Nachtschwimmen dem Höhepunkt entgegen. Die Finalläufe über 50 Meter Schmetterling und Rücken stehen an.
Licht aus, Spots an: Zwei Flutlicht-Masten tauchen das 50-Meter-Becken in eine besondere Atmosphäre. „Toll“, schwärmt Peter Hiddemann, Leiter der Fachschaft Schwimmen. Viele Zuschauer am Beckenrand pflichten ihm bei. Die Aktiven beflügelt offensichtlich der Auftritt im ungewohnten Rampenlicht. Trotz der niedrigen Temperaturen – manche der 170 Schwimmer aus sechs Vereinen freuen auf eine heiße Dusche so, als hätten sie gerade einen Lauf gewonnen – legen sie nach den Vorläufen am frühen Abend noch eine Schüppe drauf.
Marius Kusch, der vor einem Jahr vom SV Blau-Weiß zur SG gewechselt ist, trumpft beim Wettkampf seines ehemaligen Vereins über 50 Meter Schmetterling mit neuer Bestzeit von 25,87 groß auf. „Damit hätte er bei der Deutschen Jahrgangs-Meisterschaft den vierten Platz belegt“, sagt sein ehemaliger Trainer Eugen Lewandowski.Dass sich viele Schwimmer zum Abschluss der Freiwassersaison noch einmal in starker Form zeigen, überrascht den Blau-Weiß-Übungsleiter nicht. „Der Druck ist nach der DM weg“, sagt Lewandowski.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am 22. Juni in der RECKLINGHÄUSER ZEITUNG. Einige Fotos zum 1. Recklinghäuser Nachtschwimmen finden Sie unter "Bilder/Videos".