Optimal, da stimmt Eugen Lewandowski vom SV Blau-Weiß mit seinem Neptun-Kollegen überein, wäre für die Aktiven der Wettkampfmannschaften ein Frühtraining zwischen 6 und 7:30 Uhr. Das gehört zum Alltag bei den Startgemeinschaften Essen oder Gelsenkirchen. Und das birgt Gefahr: „Wir haben schon viele gute Schwimmer verloren“, sagt Xaver Majewski. Auch Eugen Lewandowski befürchtet, dass sich dieser Trend fortsetzt.
Vor der Schule im Hallenbad „Kacheln zu zählen“, davor sträuben sich die Jugendlichen nicht. Im Gegenteil. Die Wettkämpfe auf nationaler Ebene haben die Schwimmer beider Vereine beeindruckt und Lust auf mehr gemacht. „Bei der Deutschen Meisterschaft zu starten, ist schon etwas aufregendes“, gesteht Lisa Janik vom SV Neptun. Dem kann Eileen Alex von „Blau-Weiß“ nur beipflichten: „Das ist ein gutes Gefühl.“
Beide Schwimmvereine haben sich in der Vergangenheit einige Male mit der Stadtverwaltung in Verbindung gesetzt und auf noch mehr Unterstützung durch zusätzliche Wasserzeiten gehofft. Auf deren Argument, dass mehr Kosten für eine Aufsicht entstehen würden, erwidert Majewski: „Ich bin ausgebildeter Schwimmmeister und kann in dieser Zeit aufpassen. Der Stadt würden also keine Kosten entstehen. Man muss uns nur ins Hallenbad lassen.“








