BUND-Akltivist Dr. Thomas Krämerkämper
„Soweit wir die aktuellen Planungen überhaupt kennen, würden wir nach deren Stand gegen die Straße vorgehen“, sagt auf unsere Nachfrage Dr. Thomas Krämerkämper, Mitglied des BUND-Landesvorstandes aus Castrop-Rauxel. „Nach unserem derzeitigen Wissen verläuft die Trasse genau durch die artenschutz- und naturschutzrechtlich empfindlichsten Bereiche“, so Krämerkämper. „Wir werden aber die konkreten Unterlagen abwarten müssen, die der Landesbetrieb zur Beantragung des Planfeststellungsverfahren einreicht“, so Krämerkämper weiter.
Das wird laut Elfriede Sauerwein-Braksiek, Abteilungsleiterin beim planenden Landesbetrieb Straßen.NRW, erst Ende des Jahres geschehen. Sie hatte im Gespräch mit der Waltroper Zeitung eingeräumt, dass es auch in Waltrop – wie schon beim Dattelner Teilstück – Probleme mit dem Artenschutz geben werde, die sie aber als „lösbar“ erachte: Für sie gehe es darum mit der Straße „Eingriffe zu vermeiden, zu minimieren, oder auszugleichen“, letztes Mittel bleibe der Weg der Ausnahmegenehmigung.
Die Klagen des BUND und von zwei Privatleuten gegen das Dattelner Teilstück der B 474 n hatte das Oberverwaltungsgericht wie berichtet zurückgewiesen. In einem langwierigen Verfahren waren zuvor die Planungen für den so genannten Dattelner Stummel mehrfach geändert worden.









