OBERWIESE. Medienberichte über eine angebliche Bereitschaft E.ONs, den 180 Meter hohen Kühlturm abzureißen, um das Milliardenprojekt zu retten, haben am Wochenende in Waltrop und Datteln für Aufregung gesorgt. Doch E.ON dementiert umgehend.
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Das Kraftwerk in Datteln.
Auf Nachfrage der Waltroper Zeitung heißt es vom Energiekonzern, die entsprechenden Meldungen seien aus der Luft gegriffen. „Das ist eine Zeitungsente“, sagt E.ON-Projektleiter Dr. Andreas Willeke. Technisch möglich ist der Ersatz des einen großen Kühlturms durch mehrere kleine. So wird das Dattelner Altkraftwerk seit den 60er-Jahren gekühlt.
Dr. Willeke betont, dass E.ON an der Planung mit dem Kühlturm-Giganten festhalte, da der Turm die „bestmögliche Technik“ sei. Der Einsatz mehrerer kleinerer Türme statt des einen großen würde den Wirkungsgrade des Kraftwerks verschlechtern. E.ON wolle im neuen Bebauungsplanverfahren mit Gutachten deutlich machen, dass das Kraftwerk auch im Sinne des Klimaschutzes am effektivsten sei, so wie es im ersten Anlauf geplant worden ist.
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