Rüdiger Nehberg ist vor allem als Survival-Künstler bekannt - inzwischen kümmert er sich um ernsthaftere Angelegenheiten.
Seit 1980 setzt Nehberg sich für das Indianervolk der Yanomami in Südamerika ein. Als Test für künftige Aktionen im Urwald legte er 1981 auf einem „Deutschlandmarsch“ von Hamburg nach Oberstdorf rund 1 000 Kilometer zurück und lebte nur von dem, was er abseits der Zivilisation in der Natur fand. Bei seiner Aktion „The Tree“ überquerte er im Jahre 2000 den Atlantik auf einem aus einer 350 Jahre alten Tanne bestehenden Floß. Damit trug er dazu bei, dass den Yanomami-Indianern ein geschütztes Reservat zugestanden wurde.
2003 ließ er sich von einem Hubschrauber aus 50 Metern und ohne jegliche Ausrüstung in den brasilianischen Urwald abseilen, um den Regenwald mit all seinen Gefahren zu bezwingen. Zwischenzeitlich galt er als verschollen. In 25 Tagen durchquerte er jedoch den Dschungel. Für sein Engagement erhielt Rüdiger Nehberg unter anderem das Bundesverdienstkreuz.








