Studie: NRW-Grundschüler in Lesen und Mathe unterdurchschnittlich

Berlin Nordrhein-Westfalens Viertklässler schneiden im bundesweiten Durchschnitt beim Lesen und in Mathe unterdurchschnittlich ab. Das geht aus der Studie IQB-Bildungstrends hervor, die die Kultusministerkonferenz (KMK) am Freitag in Berlin veröffentlichte. Untersucht wurde, inwieweit Viertklässler Bildungsstandards in Deutsch und Mathematik erreichen.

  • Ein Mädchen steht vor einer Rechenaufgabe

    Ein Mädchen steht an der Tafel vor einer Rechenaufgabe. Foto: Frank Leonhardt/Archiv

Im Fach Mathe hat sich in NRW und in Bremen der Anteil der Schüler, die den Regelstandard erreichen, binnen fünf Jahren deutlich verringert. Auch beim Erreichen des Mindeststandards fällt das Ergebnis in NRW für das Zuhören im Fach Deutsch und in Mathe ungünstig aus. Die Zahl der NRW-Schüler, die die Mindeststandards nicht erreichen, stieg um rund fünf Prozentpunkte. Bei den Schülern, die den Optimalstandard erreichen, waren die Ergebnisse dagegen stabil.

Auch bundesweit haben sich Deutschlands Viertklässler innerhalb der vergangenen fünf Jahre im Schnitt in Mathematik, beim Zuhören und in Rechtschreibung verschlechtert. Die Lesekompetenz ist dagegen im vergangenen Jahr auf ähnlichem Niveau geblieben wie 2011.

An der Studie hatten rund 30 000 Schülerinnen und Schüler der vierten Jahrgangsstufe aus allen 16 Ländern teilgenommen. Im laufenden Schuljahr werden an 2724 öffentlichen nordrhein-westfälischen Grundschulen weiteren 64 privaten Grundschulen rund 640 000 Jungen und Mädchen unterrichtet.

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(dpa/lnw)
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    13. Oktober 2017, 12:42 Uhr
    Aktualisiert:
    16. Oktober 2017, 03:33 Uhr