Untersuchung: Großstädte stecken zu wenig Geld in Radverkehr

Berlin (dpa) Die sechs größten deutschen Städte investieren aus Sicht der Umweltorganisation Greenpeace viel zu wenig Geld in einen sicheren Radverkehr. Demnach gibt keine von ihnen mehr als 5 Euro pro Kopf und Jahr für den Radverkehr aus - Städte wie Amsterdam

  • Fahrradfahrerin radelt auf einem Radweg an Autos vorbei

    Eine Fahrradfahrerin radelt auf einem Radweg an Autos vorbei. Foto: Silas Stein/Archiv

und Kopenhagen dagegen investierten seit Jahrzehnten ein Vielfaches dessen. Dort wird deutlich mehr Rad gefahren, gleichzeitig verunglücken Radfahrer etwa zehnmal seltener. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Untersuchung der Umweltorganisation.

Greenpeace hat für die Untersuchung die öffentlichen Haushalte der sechs größten deutschen Städte Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt/Main und Stuttgart unter die Lupe genommen. Demnach gibt Stuttgart 5 Euro pro Kopf und Jahr für den Radverkehr aus, Berlin 4,70 Euro und Frankfurt 4,30 Euro. Es folgen Hamburg mit 2,90 Euro, Köln mit 2,80 Euro und München mit 2,30 Euro. Zum Vergleich: In Amsterdam sind es laut Greenpeace 11 Euro, in Kopenhagen sogar 35,60 Euro.

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  • Erstellt:
    28. August 2018, 07:52 Uhr
    Aktualisiert:
    30. August 2018, 03:33 Uhr