Auf Beamte eingeprügelt: Kontrolle eskaliert - Polizistin schwer verletzt

ESSEN Eine Routinekontrolle ist in Essen außer Kontrolle geraten. Dabei wurde eine Polizistin schwer verletzt.

Zwei Polizeibeamte waren im Rahmen der so genannten #0-Toleranz-Einsätze am Kopstadtplatz im Einsatz und kontrollierten dort eine Shisha-Bar. Es ging um die Einhaltung des Jugendschutzes. Nach der Kontrolle wurde eine Polizistin geduzt. Trotz mehrfacher Aufforderung unterließ der Unbekannte dies jedoch nicht. Als dann seine Personalien festgestellt werden sollten, flüchtete der Mann.

Die Polizistin verfolgte ihn. Dabei wurde ihr von jemandem von hinten in die Beine getreten. Sie stürzte. Als sie sich wieder aufgerichtet hatte, wurde sie von einem 17-Jährigen weggestoßen. Anschließend schlug er auf die Beamtin ein. Zusammen mit ihrem Kollegen gelang es ihr, den Angreifer zu Boden zu ringen und zu fesseln. Das wiederum rief vier bis fünf weitere Angreifer auf den Plan, die auf die Einsatzkräfte einschlugen und -traten. Die Polizisten verteidigten sich mit ihren Schlagstöcken und Pfefferspray. 

Zeugen eilen zur Hilfe

Zufällig in der Nähe waren Mitglieder der Tierrettung Essen, die zur Hilfe eilten. Gemeinsam gelang es, den 17-Jährigen dingfest zu machen. Die anderen Angreifer ergriffen die Flucht - auch weil mittlerweile weitere Streifenwagen am Tatort eintrafen. 

Die geflüchteten Schläger konnten kurz darauf ausfindig gemacht werden. Trotz erneuter Gegenwehr konnten sie festgenommen werden und wurden aufs Polizeirevier gebracht. Sie konnten wenig später die Wache wieder verlassen. Der 17-Jährige allerdings wanderte ins Polizeigewahrsam.

Familie droht der Polizei

Währenddessen erschienen der Bruder und der Vater des Jugendlichen auf der Wache. Sie drohten den Beamten, sie würden ihre Familie mobilisieren, würde der junge Mann nicht umgehend freigelassen. Sie wurden natürlich rausgeschmissen. 

Die beiden Polizeibeamten, die die ursprüngliche Kontrolle in der Shisha-Bar vorgenommen hatten, wurden bei dem Einsatz verletzt. Die Polizistin konnte ihre Dienst nicht fortsetzen. 
5 KOMMENTARE
10.09.18 07:10

Genauso

von Bedard

sehe ich das auch.

09.09.18 20:25

@wildfang

von 911

Völlig korrekt beschrieben.

Das sehe ich auch so.

09.09.18 16:00

Wir schaffen das

von wildfang

Wenn gesagt wird von der Politik Null-Toleranz, dann aber nicht nach Feststellen der Personalien wieder an die frische Luft lassen. Die verletzten Polizisten müssen sich ja veralbert fühlen. Was soll das ? Es kann nicht mehr geduldet werden das durch solchen Abschaum,für die wohl kein deutsches Recht gilt, alle integrier-willigen Nachteile erleiden. Raus mit solchen Leuten in ihr Ursprungsland und basta. Sollte weiterhin von solchen Personen ohne harte Strafen gemacht werden können was sie wollen,wundert Euch alle nicht wenn die AFD ohne eigentliches Regierungsprogramm 25plus in allen Bundesländern erreichen wird.

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ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    9. September 2018, 14:29 Uhr
    Aktualisiert:
    13. September 2018, 03:33 Uhr