Schalker Veltins-Arena: Im Arbeitsalltag der Schalker Fußball-Idole
Von Martina Möller am 06. September 2011 07:02
Gelsenkirchen. „Wo sitzt Raúl?“ Die Frage, wo das von den Knappen so heiß geliebte spanische Fußball-Idol seinen Stammplatz hat, brennt dem echten Schalke-Fan an diesem „heiligen“ Ort natürlich auf der Seele. Aber Sven, der uns in die Mannschaftsräume der Veltins-Arena führt, muss zum ersten Mal auf dem Rundgang passen. „Einen festen Platz hat nur Torwart Ralf Fährmann.“
Ein Trost bleibt den Lesern, die das Los bei unserer Sommeraktion „Wir öffnen Türen“ ins Herz der blau-weißen Fußballwelt geführt hat: Jedes Foto, das sie in den Umkleiden der Fußball-Profis schießen, könnte das richtige sein.
„Wir Schalker sind eine große Familie.“ So hat Arena-Guide Sven seine Gäste am Eingang zum Schalke-Museum begrüßt. Während die Leser durch die Katakomben streifen, durch den Tunnel Richtung Spielfeld streben wie echte Fußball-Matadoren, in der Mannschaftskabine Platz nehmen, den Physio-Raum und das Podium im Pressezentrum inspizieren, fühlen sie sich schon wie ein Teil der großen Knappen-Sippe. Timo (8) und Christine (12) aus Datteln erkunden begeistert jeden Winkel, den Sven der Gruppe zugänglich macht. Steigt Höwedes hier wirklich ins Entspannungsbad?
„Luxus sieht wohl anders aus“, scherzt der Stadion-Guide angesichts der schlichten grau-blauen Inneneinrichtung der Räume, in denen sich die Schalke-Stars vor und nach den Heimspielen aufhalten. „Hier geht es nur um Zweckmäßigkeit.“
In der Arena fehlt der Rasen, unsere Leser schauen auf nackten, grauen Betonboden. Das Grün wird unterdessen vor den Toren des Stadions für die nächste Partie vorbereitet, wie ein Blick aus dem Fenster im Rundgang zeigt.
Die Besucher erleben, wie in der Nordkurve die Wellenbrecher auf Stehtribünen ab- und Kunststoffsitze eingebaut werden. „Bei internationalen Fußballspielen sind Sitzplätze im gesamten Stadion vorgeschrieben“, erklärt Sven.
Der Fußballtempel putzt sich für die nächste Begegnung: Zuschauerränge werden gewischt, Hochdruckreiniger sind im Einsatz, Lkw bringen neue Schalensitze herein. „Da unten sitzt die Bundeskanzlerin, wenn sie uns mal besuchen kommt“, sagt Sven und zeigt auf die Zuschauertribüne des La Ola Clubs, die für 1 856 Personen ausgerichtete und damit größte von 52 Logen, die sich auf zwei Ebenen des Stadions verteilen.
Ein echter Hingucker ist der riesige Video-Würfel, der genau in der Mitte der Arena 24 Meter über dem Boden aufgehängt ist und auf vier Leinwänden von jeweils 35,6 Quadratmetern Größe hautnahe Ansichten von Interviews und den schönsten Torszenen bietet. So als hätte man direkt daneben gestanden. „Oliver Kahn hat ihn schon mal getroffen“, erzählt Sven. Böse Absicht habe man dem Ex-Nationaltorwart dabei aber nicht unterstellen können. Den Ehrgeiz so manchen Kickers facht auch das Dach der Arena immer wieder an: 42 000 Quadratmeter teflonbeschichtetes Glasfasergewebe bringen es an der höchsten Stelle immerhin auf 53 Meter. Noch keiner hat’s geschafft, den Ball bis zum höchsten Punkt zu schießen, berichtet Tourleiter Sven.
Selbst der große Lionel Messi vom FC Barcelona habe es schon versucht und sei gescheitert. Christine und Timo lauschen gebannt. So viel Einblick in die große Fußballwelt hat noch keiner ihrer Freunde genossen – zwei Schalke-Fans im blau-weißen Himmel.
„Wir Schalker sind eine große Familie.“ So hat Arena-Guide Sven seine Gäste am Eingang zum Schalke-Museum begrüßt. Während die Leser durch die Katakomben streifen, durch den Tunnel Richtung Spielfeld streben wie echte Fußball-Matadoren, in der Mannschaftskabine Platz nehmen, den Physio-Raum und das Podium im Pressezentrum inspizieren, fühlen sie sich schon wie ein Teil der großen Knappen-Sippe. Timo (8) und Christine (12) aus Datteln erkunden begeistert jeden Winkel, den Sven der Gruppe zugänglich macht. Steigt Höwedes hier wirklich ins Entspannungsbad?
„Luxus sieht wohl anders aus“, scherzt der Stadion-Guide angesichts der schlichten grau-blauen Inneneinrichtung der Räume, in denen sich die Schalke-Stars vor und nach den Heimspielen aufhalten. „Hier geht es nur um Zweckmäßigkeit.“
In der Arena fehlt der Rasen, unsere Leser schauen auf nackten, grauen Betonboden. Das Grün wird unterdessen vor den Toren des Stadions für die nächste Partie vorbereitet, wie ein Blick aus dem Fenster im Rundgang zeigt.
Die Besucher erleben, wie in der Nordkurve die Wellenbrecher auf Stehtribünen ab- und Kunststoffsitze eingebaut werden. „Bei internationalen Fußballspielen sind Sitzplätze im gesamten Stadion vorgeschrieben“, erklärt Sven.
Der Fußballtempel putzt sich für die nächste Begegnung: Zuschauerränge werden gewischt, Hochdruckreiniger sind im Einsatz, Lkw bringen neue Schalensitze herein. „Da unten sitzt die Bundeskanzlerin, wenn sie uns mal besuchen kommt“, sagt Sven und zeigt auf die Zuschauertribüne des La Ola Clubs, die für 1 856 Personen ausgerichtete und damit größte von 52 Logen, die sich auf zwei Ebenen des Stadions verteilen.
Ein echter Hingucker ist der riesige Video-Würfel, der genau in der Mitte der Arena 24 Meter über dem Boden aufgehängt ist und auf vier Leinwänden von jeweils 35,6 Quadratmetern Größe hautnahe Ansichten von Interviews und den schönsten Torszenen bietet. So als hätte man direkt daneben gestanden. „Oliver Kahn hat ihn schon mal getroffen“, erzählt Sven. Böse Absicht habe man dem Ex-Nationaltorwart dabei aber nicht unterstellen können. Den Ehrgeiz so manchen Kickers facht auch das Dach der Arena immer wieder an: 42 000 Quadratmeter teflonbeschichtetes Glasfasergewebe bringen es an der höchsten Stelle immerhin auf 53 Meter. Noch keiner hat’s geschafft, den Ball bis zum höchsten Punkt zu schießen, berichtet Tourleiter Sven.
Selbst der große Lionel Messi vom FC Barcelona habe es schon versucht und sei gescheitert. Christine und Timo lauschen gebannt. So viel Einblick in die große Fußballwelt hat noch keiner ihrer Freunde genossen – zwei Schalke-Fans im blau-weißen Himmel.
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