Verkehrskontrolle der Dortmunder Polizei.
Jetzt gibt es erste Zahlen aus dem Polizeipräsidium: Die Dortmunder Polizei führt in ihrem Zuständigkeitsbereich (Dortmund, Lünen, Autobahnen im Bereich der Bezirksregierung Arnsberg) in den ersten acht Stunden wurden 5468 Fahrzeuge kontrolliert.
233 Mal war ein Fahrer zu schnell unterwegs - einmal war der Fahrer so schnell, dass er nun ein Fahrverbot erhält. In einer 30erZone fuhr ein Auto 69 km/h schnell. Außerorts war ein Fahrer 26 km/h zu schnell unterwegs als 70 Stundenkilometer erlaubt waren.
Aktualisierung 13.56 Uhr:
Unsere Reporter melden, dass die Autofahrer in Dortmund langsamer unterwegs sind als gewöhnlich. Fast alle halten sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Dazu trägt auch bei, dass die Blitzgeräte der Polizei in deb meisten Fällen deutlich sichtbar an den Straßen platziert sind.
Aktualisierung 12.10 Uhr:
Nach den ersten sechs Stunden zieht die Polizei eine positive Bilanz. Der leitende Polizeidirektor Günther Overbeck spricht von einem "verhaltenen Verkehrsgeschen" und spürbaren Effekten der Kontrollen. "In 30er-Zonen fahren die Leute eher 25." Es gebe nur wenige Ausreißer nach oben.
Die große Öffentlichkeit der Aktion hat offenbar gewirkt. "Selbst viele, die zu schnell unterwegs waren, wussten von der Aktion", sagt Overbeck. Ziel dieses Tages sei es nicht, möglichst viele Knöllchen zu verteilen, sondern die Sinne der Autofahrer für Geschwindigkeit und Abstand zu schärfen.
Die Blitzaktion dauert den ganzen Tag, es sind aber nicht alle Messstationen für 24 Stunden an derselben Stelle. Eine dieser festen Station steht etwa am Übergang der B236 zur B54 auf der Stadtgrenze zu Lünen.
Die grünen Punkte markieren die Straßen, an denen in Dortmund geblitzt wird. Andersfarbige Symbole markieren Blitzer im Umland
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Ordnungsamt hat's warm
Während die Blitzer des Ordnungsamtes es dank Standheizung in den Wagen warm haben, könnte je nach Minusgraden die Technik der Kontrollgeräte den Polizeibeamten einen Streich spielen: Einige Messgeräte schalten sich nach Informationen unserer Redaktion bei Temperaturen von unter minus 10 Grad automatisch ab, um so Schäden vorzubeugen.
„Das mag ein technisches Detail sein“, sagt Jörg Sommerfeld, Sprecher des in Duisburg sitzenden Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW (LZPD). Die Kontrollen würden immer nach den technischen Bedingungen und Gegebenheiten durchgeführt. Sommerfeld: „Im Zweifel werden Kontrollstellen aufgegeben oder verlegt.“
Allerdings seien unterschiedliche Gerätegenerationen im Einsatz, die mit verschiedenen Temperaturen klar kämen, auch habe die Polizei Messgeräte, die in Fahrzeugen untergebracht würden. Kein Problem stellen auch deutlich tiefere Minusgrade für die fest installierten „Starenkästen“ dar – deren analoge Technik ist deutlich robuster.


