Deutschland hat nur wenige Bachelorabsolventen unter 23

Luxemburg (dpa/tmn) In Deutschland lassen sich junge Menschen bei ihrer Hochschulausbildung viel Zeit. Deswegen erwerben sie den Bachelorabschluss im Durchschnitt später als Studenten in anderen EU-Ländern. Das drückt sich auch in einer neuen Auswertung von Eurostat aus.

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    Die meisten deutschen Studenten erwerben den Bachelor-Grad nach dem 23. Lebensjahr. Foto: Julian Stratenschulte

Deutschland hat verglichen mit anderen EU-Staaten relativ wenige Bachelorabsolventen unter 23 Jahren. Das zeigt eine Auswertung von Eurostat, auf die die Bundesagentur für Arbeit hinweist.

Hierzulande ist etwa jeder sechste Bachelorabsolvent (18 Prozent) unter 23 Jahre alt - damit liegt Deutschland im EU-Vergleich im hinteren Mittelfeld. Spitzenreiter in dieser Hinsicht sind Malta (71 Prozent), das Vereinigte Königreich (68 Prozent) und Litauen (63 Prozent). Schlusslichter sind Griechenland (8 Prozent), Finnland (6 Prozent) und Bulgarien (5 Prozent). Die Zahlen beziehen sich auf die Absolventen von 2014.




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  • Erstellt:
    17. Januar 2017, 04:31 Uhr
    Aktualisiert:
    14. Mai 2017, 03:33 Uhr