Neue Fächer: Semiotik und Master zur smarten Fabrik

Mehr Auswahl für Studierende: An einigen Universitäten in Deutschland lassen sich neue Fächer studieren. In Chemnitz gibt es nun einen Masterstudiengang, bei dem moderne Medien- und Kommunikationsformen in den Fokus gerückt werden.

  • TU Chemnitz

    An der Technischen Universität Chemnitz kann man ab dem kommenden Wintersemester den Master «Semiotik und Multimodale Kommunikation» studieren. Foto: Oliver Killig

Neuer Master rund um Kommunikation und Kultur in Chemnitz

Wie wirkt ein Bild im Vergleich mit einem Text? Wie lassen sich Roboter mit Gesten steuern? Um solche Fragen geht es im neuen Master « Semiotik und Multimodale Kommunikation » an der Technischen Universität Chemnitz. Der Studiengang am Institut für Germanistik und Kommunikation dauert vier Semester und wird erstmals zum kommenden Wintersemester angeboten. Interessenten können sich noch bis zum 15. Juli bewerben.

Im Verlauf des Studiums lernen die Teilnehmer unter anderem, wie sich die klassischen Geisteswissenschaften mit modernen Forschungsmethoden wie Eyetracking kombinieren lassen. Damit erforschen Studierende verschiedene Medien- und Kommunikationsformen, von Gesprächen über Filmen bis zu Computerspielen. Arbeit finden sollen Absolventen zum Beispiel im Marketing und in der Unternehmenskommunikation, im Mediendesign oder in Verlagen.

Neuer Master zu schlauen Fabriken

Fabriken werden digital - Experten sprechen da gerne von «Industrie 4.0». Einen neuen Master-Studiengang rund um das Modethema gibt es ab dem kommenden Wintersemester an der Hochschule Esslingen. Unter dem Namen « Smart Factory - intelligente Produktion» beschäftigen sich Studierende in drei Semestern mit Ingenieurwissenschaften, Informationstechnik und Unternehmensführung. Dazu gibt es Wissen über digitale Geschäftsmodelle und Organisationsentwicklung, teilt die Fachhochschule mit. Bewerbungen für den Studiengang sind ab sofort möglich, die Frist endet am 15. Juli.

Neuer Bachelor kombiniert Sport und Gesundheit

Zum Wintersemester startet an der Technischen Universität Kaiserslautern der neue Bachelor « Sportwissenschaft und Gesundheit ». Im Mittelpunkt stehen unter anderem Prävention und Rehabilitation von Verletzungen und Krankheiten, teilt die Hochschule mit. Absolventen des sechssemestrigen Studiengangs sollen zum Beispiel bei Krankenkassen, in Reha-Zentren, in Unternehmen oder Krankenhäusern arbeiten können. Dafür hat das Studium einen hohen Praxisbezug, mit Praktika und Dozenten, die selbst in den behandelten Berufsfeldern aktiv sind.

Voraussetzung für die Teilnahme ist eine bestandene Sporteignungsprüfung. Die Einschreibungsfrist für den neuen Bachelor endet am 31. August. Ebenfalls zum Wintersemester startet in Kaiserslautern auch ein Lehramts-Studiengang « Gesundheit » für berufsbildende Schulen.



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  • Erstellt:
    14. Mai 2018, 10:34 Uhr
    Aktualisiert:
    30. Mai 2018, 10:57 Uhr