Sollte Ihr Hund vermehrt Pippi machen, denken Sie auch an eine Blasenentzündung.
Auch den Ohren sollten Sie besondere Beachtung schenken. Hunde wie Jack Russel, Pinscher , Dobermann und Co, die nicht so viel Fell an den Ohren haben sind sehr empfindlich. Die Ohrenränder werden rissig, trocknen aus und fangen an zu bluten.
Passen Sie die Spaziergänge dem Wetter an. Bestimmt haben sie schon festgestellt das Ihr Hund viel länger schläft und auch abends nicht gerade erfreut ist, noch eine große Runde zu gehen. Der Grund: Auch Hunde passen sich den langen Dunkelphasen dieser Jahreszeit an. Und außerdem: Im Schnee zu toben, ist anstrengend. – Haben Sie also kein schlechtes Gewissen, gestalten Sie die gemeinsamen Aktivitäten einfach so interessant wie möglich und genießen Sie die gemeinsamen Ruhezeiten vor dem Ofen.
Ältere Hund e fühlen sich bei der Kälte manchmal einfach auch schlechter. Rutschiger Untergrund setzt ihren Gelenken zu und so meiden sie die Aktivität. Weniger Aktivität, sprich: geringe Auslastung, kann aber auch zu gesteigerter Aggressivität führen. Suchen Sie daher interessante Beschäftigungen außerhalb rutschiger Untergründe. Futterbeutelarbeit sollten Sie im Schnee aber besser lassen, weil die schnell vereisenden Beutel für die Hunde sehr unangenehm zu apportieren sind.
Wenn sie im Schnee unterwegs sind, verhalten sich viele Hunde aber auch aus anderen Gründen anders als sonst. Meist sind sie unaufmerksamer in Bezug auf Herrchen oder Frauchen und auch ungehorsamer. Sehen Sie es ihnen nach und geben sie evtl. Kommandos vorausschauender als sonst. Im Schnee sind die vielen Gerüche, die Wildtiere hinterlassen, sehr intensiv und fesseln die Aufmerksamkeit der Hunde. Und wenn dann noch die Sonne auf die weiße Pracht scheint, sind sie meist sehr euphorisiert – wie wir Menschen auch.
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